Schafe, Hühner und mehr

Gruppe NaturschuleGütersloh (gpr). Langsam nähern sich Antonia, Melanie, Carla und Charlotte den Schafen, ehe sie ihre Hände auf das Fell der Tiere legen und sie behutsam streicheln. Eine neue Erfahrung für die Teilnehmerinnen der Naturschule, die sich drei Stunden intensiv mit den Lebensgewohnheiten von Schafen und Hühnern auseinander gesetzt haben.

Und natürlich packten die insgesamt 24 sechs- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen auch tatkräftig mit an: Zusammen mit Leiterin Ulrike Eggersglüß bewältigten sie die täglich anfallenden Arbeiten auf dem Hof Roggenkamp. Dazu gehörte neben dem Füttern von Hühnern und Schafen auch das Suchen von Eiern oder das Kontrollieren von Elektrozäunen. Ein vielfältiger und spannender Nachmittag in der freien Natur, bei dem die Kinder viele neue Eindrücke gewonnen haben. Ein Highlight war zudem das Leiten der Schafe auf eine andere Weide – kaum ein Teilnehmer der Naturschule ist den Tieren zuvor schon mal so nah gekommen.

Zum Abschluss des Kurses „Schafe, Hühner und mehr“, der an zwei Nachmittagen mit je zwölf Kindern stattgefunden hat, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal kreativ: Aus Schafwolle filzten sie Tiere. Als Andenken an einen abwechslungsreichen Nachmittag durften sie sich alle ein Stockrosenpflänzchen auspflanzen und mitnehmen – eine blumige Erinnerung an die Naturschule der städtischen Umweltberatung, die im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Gütersloh von der Miele-Stiftung unterstützt wird.

BU: Schafe hautnah erleben: Antonia, Melanie, Carla und Charlotte üben die behutsame Annäherung an die Schafe von Nebenerwerbslandwirtin Ulrike Eggersglüß.
Foto: Stadt Gütersloh