Prof. Dr. Bergmann vom Allergie-Centrum kommt nach Lemgo

dr_bergmannLemgo. Für Donnerstag den 16. April laden die Lemgoer Ortsgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, die Hochschule OWL, Institut für Lebensmitteltechnologie und die Volkshochschule Detmold-Lemgo zu einem Vortrag von Professor Dr. Karl-Christian Bergmann vom Allergie-Centrum der Berliner Charité ein. Thema Apfelallergie – Ursache, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten. Die Veranstaltung findet im Raum 2.144 im Hauptgebäude der Hochschule an der Bundesstraße in Lemgo statt. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt 6 €.

Nach Auffassung von Professor Dr. Bergmann leistet der BUND Lemgo mit seinem Projekt zur Apfelallergie und einer Internetstatistik bei der Betroffene melden welche Apfelsorten sie vertragen können und welche nicht seit Jahren Pionierarbeit. Durch ihn erfahren viele Menschen erstmals dass es durchaus Apfelsorten gibt die sie problemlos vertragen können und dies sind meist die alten Apfelsorten, die vornehmlich in Streuobstwiesen angebaut werden.

Eine Anfrage des BUND Lemgo bei Professor Dr. Bergmann gab es im vergangenen Jahr aufgrund von Berichten betroffener Allergiker. „Kann es wahr sein, dass Apfelallergiker durch das Essen von allergenarmen Äpfeln wieder eine „Normalität“ im Vertragen von Äpfeln erreichen? Das heisst ist es denkbar, dass durch allergenarme Äpfel eine Art natürlicher Anpassung in Gang gesetzt wird.“ Diese Fragestellung erscheint dem Allergiezentrum hoch interessant zu sein. Deshalb möchte man dies gemeinsam mit dem BUND Lemgo in einer ordentlichen Studie prüfen. Mit im Boot ist die Lebensmitteltechnologie der Hochschule OWL, die im Rahmen der Studie die Inhaltsstoffe der Äpfel untersucht. Informationen zum Thema gibt es auch auf den Internetseiten des BUND Lemgo unter http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

Foto: Professor Dr. Bergmann