Privatisierung am SchiederSee schreitet voran

Zufrieden über den Verkauf von Moses Hütte und der Seeterrassen am SchiederSee (von links): Kai-Daniel Schmidt, Landrat Friedel Heuwinkel, Annette Rhode und August Tölle.

Schieder-Schwalenberg. Im Rahmen ihres Privatisierungskonzeptes hat die Erholungszentrum Schieder (EHZ) GmbH die beiden Restaurants am Nordufer des SchiederSees verkauft. Neuer Eigentümer der Objekte ist seit dem 1. September Kai-Daniel Schmidt aus Lügde, der bereits seit einigen Jahren Pächter des Grill-Cafés „Moses Hütte“ ist und diese auch weiter eigenverantwortlich führen wird. Die Seeterrassen werden auch zukünftig von der bisherigen Pächterin Annette Rohde betrieben.

„Wir sind froh, mit Herrn Schmidt einen etablierten und zuverlässigen Käufer gefunden zu haben“, betonen Landrat Friedel Heuwinkel und EHZ-Geschäftsführer August Tölle. „Durch die Umflut wird der SchiederSee auch künftig langfristig als Erholungsgebiet gesichert“. Daher sei es umso wichtiger, ein attraktives Angebot im Bereich der Gastronomie vorzuhalten. „Die EHZ Schieder GmbH hat mit der Veräußerung der Seeterrassen und ‚Moses Hütte‘ einen wichtigen ersten Schritt in Richtung Privatisierung des Areals am SchiederSee gemacht“, unterstreichen Heuwinkel und Tölle. Auch Kai Daniel Schmidt freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Verträge: „Nun können wir auch weit im Voraus planen und den Mitarbeitern eine gewisse Sicherheit in Bezug auf feste Verträge und neue Stellen geben“. Er hofft, dass nach Fertigstellung der Umflut der Tourismus am See weiter ansteigt: „Der Baustellentourismus lässt zwar noch ein wenig auf sich warten, aber dennoch schaue ich zuversichtlich in die Zukunft“, sagt Schmidt. Pläne für die kommenden Jahre hat der 24-Jährige auch bereits: „Ab 2014 möchte ich in Zusammenarbeit mit der renommierten Werbeagentur „concepts & solutions“ aus Bielefeld ein aussagekräftiges Marketingkonzept für den SchiederSee entwickeln. So können wir die Umflut auch als Chance zum Neuanfang nutzen“. Die Renovierungsarbeiten an den beiden Objekten haben bereits begonnen. Die EHZ befindet sich außerdem in Verhandlungen über den Verkauf des Freizeitzentrums am Südufer und hofft, auch diese Liegenschaften bis Ende des Jahres in private Hände geben zu können.

Foto: Kreis Lippe