Physiotherapie an neuer Adresse in Bredenborn

„Behandlungsbank“ eröffnet an der Höxterstraße

Foto: Behandlungsbank U.Moseke

Foto: Behandlungsbank U.Moseke

Bredenborn. Ulrike Moseke ist mir ihrer Praxis für Physiotherapie zum 6. Januar 2020 in die vorige Volksbank-Filiale an der Höxterstraße in Bredenborn gezogen. Damit bleibt nicht nur der bewährte Behandlungsservice am Ort erhalten. Vielmehr kehrt auch das Leben in einen Leerstand im Ortskern zurück. Schon vor Wochen hatte die Wiederbelebung begonnen. Handwerker gingen ein und aus, Baulärm drang aus dem Gebäude. Fenster, Rollstuhlrampe, Innenausbau – einiges war zu tun. Doch zum Schluss hat alles geklappt: Aus der „alten Volksbank“ ist die „Behandlungsbank“ geworden.

„Der Leerstand war für mich eine große Chance. Es ist toll, dass ich die nutzen konnte“, sagt Ulrike Moseke. Struktur, Substanz und Lage des Gebäudes seien ideal. Die alte Filiale habe beste Bedingungen geboten, um sie zur Praxis umzubauen. Und die neue Nutzung vertrage sich gut mit der Geschichte des Gebäudes: „Es geht auch in Zukunft darum, etwas zu investieren. Jetzt investiert man hier in seine Gesundheit“, sagt die Therapeutin mit einem Augenzwinkern.

Ulrike Moseke hat 2010 ihre Ausbildung an der staatlichen Schule für Physiotherapie der Universitätsmedizin Göttingen absolviert. Anschließend sattelte sie berufsbegleitend die Ausbildung als Heilpraktikerin für Physiotherapie oben drauf. Sie war erst als angestellte Therapeutin in der Region tätig, bevor sie im Jahr 2014 die Physiopraxis im Drostehof an der Bredenborner Burgstraße übernahm. Und jetzt der Umzug an die Höxterstraße: 80 Quadratmeter groß ist die „Behandlungsbank“. Drei Räume umfasst die neue Praxis. Das bietet genügend Platz – auch für gezieltes Bewegungstraining. Licht, Farbe und moderne Gestaltung schaffen Wohlfühlatmosphäre. Und auch vom Charme der alten Bank ist etwas erhalten: „Hier und da gibt es noch Kleinigkeiten, die an die Volksbank erinnern“, schildert Moseke. Türgriffe, Schließfächer oder der Außenbriefkasten zum Beispiel. Die Verbindung zur Geschichte ist der 39-Jährigen wichtig. „Die Filiale gehörte lange zum Ortskern. Daran sollen die Räume auch erinnern.“