Neue Kulturrucksack-NRW-Projekte

©_Paul_Olfermann[1]Minden. „Ich finde es klasse mit echten Profis zusammenzuarbeiten“, sagt die 10-jährige Nadine, „Und das wir mal eine andere Art von Tanz gemacht haben“. Seit 2012 gibt es Angebote des Landesförderprogramms Kulturrucksack NRW in Minden. Der Kulturrucksack hat sich genau das zum Ziel gesetzt, was Nadine gut findet: Kunst und Kultur von Profis für Zehn- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche anzubieten. Und das auch noch kostengünstig oder sogar kostenfrei. Die Angebote reichen von Workshops, regelmäßigen Kursen und besonderen Ausflügen über Aufführungen und Festivals bis zu Ferienprogrammen. Beispielsweise gehen ausgebildete Tänzer*innen in Jugendhäuser oder die Kinder und Jugendlichen besuchen Theatervorstellungen oder das Museum.

Auch in der zweiten Jahreshälfte wird es wieder vielfältige Angebote geben. „Wir haben Theaterworkshops kombiniert mit Aufführungsbesuchen dabei, es wird ein Musikvideo produziert, eine Skulptur gebaut, ein Film gedreht, unterschiedliche Tanzstile getanzt, Gaming wird angeboten, es wird gerappt, wir unternehmen zwei Kulturexkursionen ins Ruhrgebiet und, und, und. Mitmachen lohnt sich in jedem Fall – es gibt vieles Neues zu entdecken“, berichtet Julia R. Müller aus dem Kulturbüro der Stadt Minden. Sie koordiniert das Landesförderprogramm für Minden. Die kulturellen Angebote aus dem Kulturrucksack finden sowohl während der Schulzeit an Nachmittagen oder Wochenenden wie auch in den Herbstferien statt.

Die nächsten Angebote starten ab dem 18. August 2015 im Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank: Ein Skulpturenworkshop, bei dem das technische und künstlerische Gestalten im Vordergrund steht sowie ein Filmworkshop. Die Workshops finden an mehreren Terminen statt. Wer sich für die Projekte interessiert, kann alle weiteren Infos auf der Seite www.kulturrucksack.nrw.de oder bei Julia R. Müller im Kulturbüro unter der Tel.: 0571-89758 oder per E-Mail jr.mueller@minden.de erfahren. In Kürze wird es auch Flyer mit dem Programm geben.

Foto: © Paul Olfermann