Nachtbus von Rheda-Wiedenbrück nach Gütersloh geht an den Start

Mitglieder des Jugendkulturrings freuen sich schon auf die Jungfernfahrt am 11. Mai - zusammen mit Bürgermeister Theo Mettenborg, Sebastian Jerig, Leiter Jugendkulturring, Winfried Erichlandwehr, Betriebsleiter TWE und Franz Vollmer aus der Bauverwaltung vor dem TWE-Bus an der Haltestelle „Ratskeller“. Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

Mitglieder des Jugendkulturrings freuen sich schon auf die Jungfernfahrt am 11. Mai – zusammen mit Bürgermeister Theo Mettenborg, Sebastian Jerig, Leiter Jugendkulturring, Winfried Erichlandwehr, Betriebsleiter TWE und Franz Vollmer aus der Bauverwaltung vor dem TWE-Bus an der Haltestelle „Ratskeller“. Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Am kommenden Samstag, in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai 2013, rollt in Rheda-Wiedenbrück erstmals der “Nachtbus N 8“ in Richtung Gütersloh. Bei einem günstigen Nachtbustarif von nur zwei Euro pro Fahrt haben Jugendliche und auch junge Erwachsene die Möglichkeit, in der Zeit zwischen 19.30 und 4 Uhr sicher nach Gütersloh zu gelangen und zwischen 20.30 und 4.30 Uhr stündlich wieder Richtung Heimat zu fahren. Die Haltestellen werden von der üblichen Linie zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh übernommen. Erster Einstieg ist am Bahnhof in Rheda und letztmögliche Gelegenheit mitzufahren ist an der Haltestelle Schalück. Acht mal pro Nacht geht es hin und wieder zurück. Also können auch Gütersloher den Bus für eine Spritztour nach Rheda-Wiedenbrück benutzen. Die Idee, einen Nachtbus für die Jugendlichen einzusetzen, entstand im Fachbereich Bauverwaltung im Rathaus. Franz Vollmer setzte sich mit der TWE in Verbindung und auch der Jugendkulturring (JKR) wurde mit ins Boot geholt. So fand man schnell eine gute Lösung, damit Nachtaktive, die gerne mal in die Spätvorstellung des Kinos möchten, in eine Kneipe in Gütersloh oder in die „Weberei“ sicher von A nach B kommen. „Es ist ein neues Projekt das langsam und behutsam wachsen soll“, erklärt Franz Vollmer. Am Anfang ist angedacht den Nachtbus jedes zweite Wochenende im Monat auf Tour zu schicken, bei Bedarf kann das Angebot aber auch ausgebaut werden. Der günstige Fahrpreis ist möglich, weil sich für die ersten beide Monate bereits Sponsoren gefunden haben. Im ersten Monat ist es die TWE, im zweiten Monat übernimmt die Stadt die Kosten. „Jetzt suchen wir noch weitere Menschen, die dieses Projekt zum Schutz unserer Jugendlichen unterstützen möchten“, so Vollmer. Information dazu erteilt Franz Vollmer, Tel.: 05242/ 963-346. Der Obolus der Mitfahrenden soll dann einem guten Zweck zugeführt werden. Auch Bürgermeister Theo Mettenborg, der sich mit einigen Mitgliedern vom Jugendkulturring unterhalten hat, ist begeistert von der Idee. „Junge Menschen möchten und sollen feiern gehen und Spaß haben. Wichtig ist jedoch, dass sie sicher auf ihrem Weg sind“, unterstrich Mettenborg die gute Idee. Damit der Nachtbus in der Zielgruppe möglichst schnell bekannt wird, hat der JKR mit Flyern und über Facebook für das Projekt geworben. Die ersten Reaktionen sind durchweg positiv.