Mehr Beschäftigte in technischen Berufen

Kreis Gütersloh. Die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sind im Kreis Gütersloh in den letzten Jahren stark gewachsen. Von rund 1.660 auf etwa 1.760 Unternehmen. Auch die Branchen Energie, Wasser und Abfall haben zugelegt: Von knapp 150 Unternehmen auf rund 290.Rückgänge gibt es allerdings zum Beispiel im Einzelhandel: Hier fiel die Anzahl der Betriebe im Kreisgebiet von gut 2.400 auf etwa 2.230. Das alles zeigt jetzt ein Bericht zur Wirtschaftsstruktur im Kreis Gütersloh, den die pro Wirtschaft GT GmbH in Auftrag gegeben hat.

Interessant für den Kreis Gütersloh als Industriestandort ist auch die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den technischen Berufen. Seit dem Jahr 2006 ist die Zahl von 10.221 auf 11.629 Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker gestiegen. Die größte Gruppe machen dabei die Techniker mit rund 4.840 Beschäftigten aus. Danach kommen die Ingenieure mit gut 2.400 Beschäftigten. „Man sieht, dass sich in den Unternehmen hier im Kreis etwas tut – der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften steigt“, sagt Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT. „Sicher ist aber, dass sich alle Beteiligten im Kreis Gütersloh ins Zeug legen müssen, um auch in Zukunft Fachkräfte von außerhalb für die Region zu begeistern beziehungsweise um unsere jungen Leute hier zu halten.“ Dem steigenden Fachkräftebedarf begegnet die pro Wirtschaft GT zum Beispiel als Trägerin des zdi-Zentrums pro MINT GT Kreis Gütersloh („Junge Menschen für Technik begeistern“) und als Unterstützer des Studienorts Gütersloh der Bielefelder Fachhochschule.

Weitere Informationen zum Bericht gibt es bei Albrecht Pförtner, Telefon 05241 851087, E-Mail albrecht.pfoertner@pro-wirtschaft-gt.de.
Über die Wirtschaft im Kreis Gütersloh informiert auch das Portal www.erfolgskreis-gt.de.

Foto: Pro Wirtschaft GT