Medienwoche in Büren

Büren. Die Bürener Jugendpflege startet ab dem 20. September mit einer Medienwoche in den Herbst. Geplant sind verschiedene Aktionen und Infoveranstaltungen für Jugendliche, aber auch Elternabende zu interessanten Themen. „Grade jetzt, wenn das Wetter wieder schlechter wird, beschäftigen sich Kinder und Jugendliche intensiver mit Fernsehen, Videospielen, Internet und Handys“, erklärt Norman Hansmeyer, städtischer Jugendpfleger in Büren.

Los geht es am Freitag, 20. September, um 16.00 Uhr mit einer Lanparty im Treffpunkt 34, Bahnhofstraße 34, in Büren. Die Veranstaltung geht bis Samstag, 21. September, um 10.00 Uhr. Abends wird zusammen gegrillt und morgens stehen Sandwichmaker zum Frühstück bereit. Jugendliche ab 12 Jahr können sich für 4,00 € anmelden. Ausreichend Schlafplätze sind vorhanden, Schlafsachen müssen selbst mitgebracht werden.

Weiter geht es am Samstag, 21. September, von 11 bis 20 Uhr und Sonntag, 22. September, von 10 bis 19 Uhr mit einem Fernsehworkshop. Achim Böcking und Tobias Rauh zeigen Jugendlichen ab 14 Jahren und interessierten Erwachsenen wie Fernsehen wirklich funktioniert. Neben Kameras, Scheinwerferlicht und dem Ton gibt es viel zu beachten, doch wie funktioniert das eigentlich alles?  Die Teilnehmer bekommen Gelegenheit einen eigenen kleinen Film zu drehen und diesen dann unter fachlicher Aufsicht zu schneiden und bearbeiten. Finanziert wird dieser Workshop durch die Landesanstalt für Medien NRW und ist somit für die Teilnehmer kostenlos.

Anmeldungen für die Lanparty oder den Fernsehworkshop bitte unter 02951/9375742.

Am Montag, 23 September, steht der erste Elternabend zum Thema „Computer- und Konsolenspiele – Einfach nur abtauchen und Spaß haben?“ mit Harry Lause auf dem Programm. Interessierte können sich im Treffpunkt 34, Bahnhofstraße 34, in Büren von 19.30 bis ca. 21.00 Uhr informieren, Ausrichter ist die AWO Paderborn. „Eltern stehen Computerspielen zumeist skeptisch gegenüber. Wir ermutigen Eltern, sich selbstbewusst dem Thema zu nähern und gehen Fragen nach wie zum Beispiel der Jugendschutz funktioniert, welche Spielregeln sinnvoll sind und ob Computerspiele abhängig machen“, schildert Hansmeyer.

Für Dienstag, 24. September, von 19.30 bis ca. 21 Uhr lädt das Familienzentrum Emmaus zu einem Elternabend mit Reinhold Hopp unter dem Aspekt „Spielen, Zappen, Klicken – Medienerziehung in Familie und KiTa“ ein. Hier geht es unter anderem um die Fragestellungen, wie viel Fernsehen es sein darf, wann ein Kind reif für Computer und Internet ist, welche Medien ins Kinderzimmer gehören und ob Computerspiele die kindliche Entwicklung fördern. Beide Elternabende sind kostenlos und werden von der Initiative Eltern+Medien finanziert.

Am Mittwoch, 25. September,  kommen die Jugendlichen wieder zum Zug. Fabian Kluge bietet von 15 bis ca. 16.30 Uhr im Treffpunkt 34  einen kostenlosen Workshop für Jugendliche zum Thema  „Chillen in Facebook? Aber sicher!“ an.

In Kooperation mit Pro Familia Paderborn findet am Mittwoch, 25. September, von 19.30 bis ca. 21 Uhr ein Elternabend mit Sven Möhlmann unter dem Aspekt „Generation Porno? – Internetverhalten von Jugendlichen und jungen Heranwachsenden“ statt.

Der letzte Elternabend am Donnerstag, 26. September, läuft unter dem Motto „Handy und Internet für´s Kind? Aber sicher!“. Im Treffpunkt 34 informiert Harry Lausen von 19.30 Uhr bis 21 Uhr über verschiedene Schwerpunkte dieser Thematik wie zum Beispiel Schüler VZ, YouTube & Co oder auch darüber wie Kinder sicher surfen und welche altersgerechten Angebote es im Netz gibt. Auch dieser Elternabend ist kostenlos und wird von der Initiative Eltern+Medien finanziert.

Das Highlight für die Jugendlichen findet am Samstag, 28. September, statt. Dann beginnt um 18 Uhr in der Niedermühle die „Lange Nacht der Jungendkultur“. In 46 Städten NRW´s finden an diesem Wochenende Veranstaltungen unter diesem Motto statt. Organisator ist die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V, die einzelnen Veranstaltungen in den jeweiligen Städten werden aber vor Ort organisiert. In Büren werden nach dem Poetry Slamen verschiedene Bands einheizen. Mit dabei sind neben den hoffnungsvollen Schülerbands die angesagten Local Heros von M.D.K.B. und Unrecoverable. Gefördert wird dieses landesweite Projekt von dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.