Medienpädagogische Kompetenz: BMBF fördert Projekt mit 600.000 Euro

Paderborn. Mit der Entwicklung der Medien haben sich auch die Anforderungen an Lehrkräfte und an die Ausbildung von Lehramtsstudierenden verändert. Sowohl in Bezug auf die didaktische Verwendung von Medien als auch im Hinblick auf die erzieherische Auseinandersetzung mit Medien benötigen Lehrkräfte zur erfolgreichen Bewältigung unterrichtlicher Anforderungen spezifische medienpädagogische Kompetenz. Diese wird nun erstmals empirisch umfassend erforscht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit 600.000 Euro, wovon der Universität Paderborn etwa 300.000 Euro zur Verfügung stehen.

 

In einem Verbundprojekt unter Leitung der Universität Paderborn wird das Konstrukt Medienpädagogische Kompetenz modelliert und durch entsprechende Instrumentenentwicklung einer empirischen Messung zugänglich gemacht. „Mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF Frankfurt, Prof. Hartig), dem Institut für Informationsmanagement (ifib Bremen, Prof. Breiter) und der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Grafe) als renommierte Partner können wir in den kommenden drei Jahren ein wichtiges Forschungsdefizit aufnehmen und den Bereich der Kompetenzmodellierung und -messung in Paderborn weiter ausbauen“, freut sich Projektleiter Prof. Dr. Bardo Herzig, der das Vorhaben mit Prof. Dr. Niclas Schaper (beide Universität Paderborn)  initiiert hat.

 

Fotos (Universität Paderborn): Prof. Dr. Bardo Herzig, Prof. Dr. Niclas Schaper