Mädchen entwerfen eigenen Kalender

Posen für den Mädchenkalender: Nicole Orlik (von links), Katharina Kleinknecht, Maria Iliadou, Celina Sümer und Maria-Ploi Oberdieck haben sich für den Kalender „Kunterbunt – Mädchen in Gütersloh“ vor die Kamera gestellt. Foto:Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Stadt Gütersloh

Gütersloh (gpr). Zwölf Monate, zwölf verschiedene Motive: Sechs Mädchengruppen aus unterschiedlichen Gütersloher Einrichtungen haben sich für den Mädchenkalender vor die Kamera gestellt. Das Ergebnis des Arbeitskreises Mädchenpädagogik der Stadt Gütersloh zum ersten Weltmädchentag kann sich sehen lassen: Ein Wandkalender mit ausdrucksstarken schwarz-weiß Motiven.

Der Kalender steht unter dem Motto „Kunterbunt-Mädchen in Gütersloh“ und stellt verschiedene Mädchen-Typen dar. Zwölf unterschiedliche Themen und Lebenszusammenhänge werden in dem hochwertigen Kalender für das Jahr 2013 abgebildet. An dem Projekt sind Mädchengruppen aus der Schule an der Dalke, der Hauptschule Ost, der Hauptschule Nord, dem Jugendtreff Kattenstroth, dem Jugendtreff Avenwedde Bahnhof, der Janusz Korczak Gesamtschule und der Geschwister Scholl Realschule beteiligt. Gemeinsam haben die Schülerinnen Themen festgelegt, sich passende Fotomotive dazu überlegt und sich anschließend selbst in Szene gesetzt. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten den Kalender gegen eine Spende von fünf Euro bei „pro familia“ in der Roonstraße 2. Der Gesamterlös kommt anlässlich des ersten Weltmädchentages, der am 11. Oktober auch in Gütersloh mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert wird, einem Mädchenprojekt in Kenia zugute, das sich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen einsetzt.