Libori 2012: Hier spielt die Musik ….

Paderborn. Der ASP sorgt mit dafür, dass sich Paderborn auf einem der größten Volksfeste in Deutschland auch dieses Jahr wieder überregional überzeugend und sauber präsentiert und den ca. 1,5 Millionen Besucher die Stadt in guter Erinnerung bleibt.

Zu Libori stehen alleine 40.000 m² reine Festplatzfläche zur Verfügung, die vom ASP täglich gereinigt und wo der Abfall entsorgt werden muss. Dazu kommen die Straßen und Wege, auf denen sich die Besucherströme bewegen, wie z.B. Westernstraße, Jühenplatz und Krumme Grube und die zahlreichen, in der Regel nur manuell zu reinigenden Flächen, wie das Paderquellgebiet, die Paderauen oder der Franz-Stock- und Marienplatz mit nochmals rund 49.000 m².

Darüber hinaus verlangt die gesamte Innenstadt erhebliche zusätzliche Reinigungs- und Entsorgungsleistungen, ebenso wie die Gastronomen, die deutlich mehr Umsatz und damit auch Abfall haben. Auf den Festflächen und im gesamten Stadtgebiet werden 75 zusätzliche Rest-vom-Fest-Tonnen aufgestellt, die neben den zahlreichen normalen Papierkörben z.T. mehrfach täglich geleert werden.

Der Rest vom Fest besteht dann aus rund 10 t Abfall täglich, die der Paderborner Entsorgungsbetrieb – ASP – zu entsorgen hat, wobei die Mitarbeiter natürlich auch noch die normale tägliche Arbeit zu erledigen haben.

Der Einsatz in der Liboriwoche beginnt frühmorgens um 5 Uhr und weitet sich dann in die umliegenden Gebiete der Innenstadt aus. Die Reinigung des Pottmarktes rund um den Dom sowie seine Zugangswege, speziell auch die Partymeile „Kamp“ müssen bis zur Frühmesse um 7.00 Uhr abgeschlossen sein. Je nach Wetter sind dann immer noch die letzten Nachtschwärmer unterwegs.

Gleichzeitig beginnt um 5 Uhr morgens die Abfallentsorgung mit der Entsorgung der Abfälle auf dem Liboriberg. Diese werden in den Fraktionen Restmüll und Altpapier getrennt abgefahren.

Insbesondere der moderne Abfallsauger („Schmutzfänger“), den der ASP von morgens bis abends einsetzt sorgt dafür, dass sich der Unrat auch in dem dichten Gedränge im Rahmen hält.

Neben den „Abfallsauger“ wird in der Innenstadt ebenfalls in der Zeit von 10 bis 20 Uhr wenn möglich auf den Fuß- und Radwegen eine Spezial-Klein-Kehrmaschine im Bereich des inneren Ringes eingesetzt.

Zwar sind die Gastronomen verpflichtet, Mehrweggläser mit Pfand einzusetzen, trotzdem hat der ASP nach wir vor mit erheblichem

„Glasbruch“ zu kämpfen. Viele Getränkeverpackungen, die im Rucksack mitgebracht werden, werden nicht wieder mitgenommen sondern an Ort und Stelle stehen gelassen, im späten Abendbereich zudem oft noch zerschlagen.

An Stellen, die nicht maschinell zu reinigen sind, z.B. dem Franz-Stock-Platz werden zur Arbeitserleichterung (Laub-) Gebläse-Geräte und der moderne Abfallsauger, der „Schmutzfänger“ eingesetzt.

Ein Sonder-Reinigungs-Einsatz erfolgt zudem nach dem Abschlussfeuerwerk am Abdinghof und im Paderquellgebiet.
Zusammengefasst setzt der ASP für die Liboriwoche folgende Mittel ein:
–   21 Mitarbeiter, die täglich manuell und mit Maschinen tätig werden
– 400 Arbeitsstunden kommen dabei zusammen
–     5 Kehrmaschinen und eine „Abfallsauger“ im Einsatz
–     3 Entsorgungsfahrzeuge im Einsatz

Parkraumbewirtschaftung:

Neben der Stadtreinigung und Abfallentsorgung sorgt der ASP auch im Bereich der Parkstätten dafür, dass die Besuchermassen auch in dieser Hinsicht optimale Bedingungen vorfinden.

Das dynamische Parkleitsystem im Internet unter www.adac.de/parkinfo sucht online auch über Navigationsgeräte nach freien Parkplätzen, vor Ort führt das klassische Parkleitsystem den Autofahrer zum nächsten freien Parkplatz. Günstige Parktarife und extra lange Öffnungszeiten erlauben es, dass man das Auto auch einfach mal über Nacht stehen lassen kann, wenn das Feiern feucht-fröhlicher wurde, als vorgesehen. Das HandyParken ermöglicht, dass man auf allen Parkplätzen mit Parkscheinautomaten unkompliziert seine Parkzeit verlängern kann.

Günstige Tarife, Sonderöffnungszeiten teilweise rund um die Uhr und intelligente Parkleitsysteme führen zu einer sehr guten Auslastung der ASP-Parkstätten. è bei Interesse können die tagesaktuellen Zahlen für Libori 2012 beim ASP erfragt werden.

An den Libori-Wochenenden sind die Tiefgarage Königsplatz und das Parkhaus Neuhäuser Tor rund um die Uhr geöffnet.
In der Woche kann dort von 6.30 Uhr bis 2 Uhr geparkt werden.

Die Parkpalette Rolandsweg kann in der Libori-Woche von 7 Uhr bis 22.30 Uhr, an den beiden Libori-Sonntagen von 10 Uhr bis 22.30 Uhr genutzt werden.

Foto: Jens Reinhardt/Stadt Paderborn