Landrat würdigt Verdienste von Prof. Dr. Karl Teppe

Kreis Paderborn (krpb). „Professor Dr. Karl Teppe ist einer  der  Initiatioren des Klostermuseum in Dalheim. Damit wurde ein Ort geschaffen, an dem sich die Menschen über die reinen Fakten hinaus auch einen emotionalen Eindruck über frühere Lebensformen verschaffen können. Er hat sich u.a. um die westfälische Klosterkultur, um die Bewahrung dieses wichtigen Erbes verdient gemacht“. Mit diesen Worten würdigt Landrat Manfred Müller die Verdienste des langjährigen Kulturdezernenten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Karl Teppe, der Ende vergangenen Woche im Alter von 69 Jahren  verstorben war.
 
In seiner Zeit als Landesrat für Kultur habe er beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe tiefe Spuren hinterlassen. Der Verstorbene habe in enger Kooperation mit dem früheren Museumsleiter Professor Matthias Wemhoff den ganz besonderen Schatz der alten Klosteranlage in Dalheim erkannt, dieser „wunderbaren Anlage“ wieder eine Aufgabe und eine Bestimmung gegeben.
 
Als Historiker habe der Verstorbenen die heutige Welt immer als folgerichtige Entwicklung früherer Ereignisse gesehen. Daher sei ihm die Bewahrung des Wissens um frühere Zeiten so wichtig. „Wir trauern um  ein Gründungsvorstandsmitglied der Stiftung Kloster Dalheim, wir trauern um einen sehr geschichtsbewussten Menschen mit großem Gestaltungswillen, der weit in die Zukunft geblickt hat“, schreibt Müller, der seit der Gründung ebenfalls im Vorstand der Stiftung sitzt, die das Museum betreibt.     
 
Dalheim sei ein Ort der Stille geblieben – genau so wie er es gewollt habe. Von Dalheim gingen gleichzeitig wieder Impulse aus. „Es sind Botschaften und Erlebnisse, die den Menschen gut tun und ihnen Kraft geben, gerade in der heutigen so hektischen Zeit „, heißt es abschließend.