Kulturen des Lebens und Sterbens

Bielefeld/Lemgo. Drei Tage, acht Vorträge, zwei Konzerte, eine Einführung in die Heilkunst Indiens – die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Sommerakademie erwartete ein ebenso straffes wie spannendes Programm.

Zur Eröffnung der 3tägigen Veranstaltung sprachen der Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel, die Vorsteherin des Landesverbandes Lippe, Anke Peithmann und der Bürgermeister von Horn-Bad Meinberg, Eberhard Block wohlwollende Grußworte.

Sie wünschten den rund 70 Teilnehmern der Akademie eine gelungene Veranstaltung, lobten die Organisation und die interessante Besetzung der Referenten. Außerdem sprachen sich sämtliche Redner zur Veranstaltung der Sommerakademie durch die Stadt Bad Meinberg, den Landesverband Lippe und den Kreis Lippe zusammen mit dem Europäischen Zentrum für universitäre Studien (EZUS) aus. Sie sei inzwischen eine feste Einrichtung in Bad Meinberg, ebenso wie die Studienangebote des EZUS im Jahresrhythmus im Staatsbad. Der Landesverband, die Stadt und der Kreis wollen ihren Teil zur Erhaltung dieses Angebotes weiterhin beitragen.

Thematisch spannten die drei Tage einen weiten Bogen von Europa bis Afrika, Mittelamerika und Asien. Im Mittelpunkt stand dabei der Umgang von Kulturen, Religionen und Nationen mit dem Leben und Sterben von Menschen – ein Umgang, der nur zu oft auch zu Konflikten führt.

Das Europäische Zentrum für Universitäre Studien der Senioren (EZUS) in Bielefeld und sein Leiter Dr. Dr. Paul Wolters konnten wieder namhafte Referenten für die drei Tage gewinnen. So führte der Lübecker Professor Dietrich von Engelhardt, ehemaliger Präsident der Akademie für Ethik in der Medizin, in die europäische Kulturgeschichte des Lebens und Sterbens ein. Professorin Ina Wunn von der Universität Hannover erläuterte mit „Geisterwelt und Paradies“ den Blick afrikanischer und islamischer Kulturen auf den Tod.

Weitere Themen waren Leben und Tod bei Thomas Mann, Musik als Lebensphilosophie, Leben und Tod im Buddhismus, sowie Religion, Nation und Versöhnung im multiethnischen Bosnien-Herzegowina. Dazu waren Referenten der Universitäten Bielefeld, Paderborn, Münster, Köln und Vechta beteiligt. Außerdem gab es eine Einführung in Theorie und Praxis der indischen Heilkünste Yoga und Ayurveda und deren Umgang mit Leben und Sterben.

Weitere Informationen über EZUS unter:
www.ezus.org