krz-Verbandsversammlung zufrieden mit Jahresabschluss

Gert Klaus, Bürgermeister der Stadt Schieder-Schwalenberg und Vorsitzender von Verbandsversammlung und Verwaltungsrat des krz. Foto: krz

Gert Klaus, Bürgermeister der Stadt Schieder-Schwalenberg und Vorsitzender von Verbandsversammlung und Verwaltungsrat des krz. Foto: krz

Lemgo. Zufriedene Mienen bei der Verbandsversammlung des Kommunalen Rechenzentrums MindenRavensberg / Lippe (krz) in Lemgo. Gert Klaus, Vorsitzender des höchsten Gremiums des Zweckverbands, hatte zur Abstimmung über das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 aufgerufen und konnte im Anschluss feststellen: „Dieser einstimmige Beschluss zur Feststellung des Jahresergebnisses wie auch die Entlastung des Verbandsvorstehers zeigen, dass wir gut positioniert sind!“ Ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen hatten in den zurückliegenden Tagen bereits der Beirat des krz wie auch der Verwaltungsrat jeweils entsprechende Empfehlungen ausgesprochen, denen die Verbandsversammlung nun einmütig folgte.

Schieder-Schwalenbergs Bürgermeister Klaus hatte zuvor das Wort an krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch erteilt, der ausführlich die wirtschaftliche Entwicklung des Hauses darlegte. Gegenüber den Planungen konnte die Umsatzerlöse um 4,2 Prozent übertroffen werden, trotz der schwierigen Finanzlage bei den kommunalen Eigentümern der Einrichtung sind die modernen Lösungen aus Lemgo stärker nachgefragt worden. Die Entlastung der Haushalte vor Ort durch deren Einsatz zeigt, so Harnisch, dass es richtig ist, „durch IT zu sparen und nicht an der IT zu sparen“. Wirtschaftsprüfer Matthias Barsch von der Bielefelder Wibera AG berichtete über eine ordnungsgemäße Geschäftsführung und verdeutlichte insbesondere, vor welchen Herausforderungen der Zweckverband im Jahr 2012 stand. So mussten aus gesetzlichen Gründen die Rückstellungen für die Beamtenversorgung erwirtschaftet werden. Das ist durch Rückgriff in die Gewinn- und die Kapitalrücklagen vollständig gelungen, ohne gegenüber den kommunalen Trägern Finanzforderungen stellen zu müssen, wie es bei vielen anderen Zweckverbänden geschehen ist.

Bereits im Verwaltungsrat hatte Matthias Barsch darauf hingewiesen, dass neben der Erwirtschaftung der Rückstellungen auch ein Jahresüberschuss im fünfstelligen Bereich erzielt werden konnte. Gert Klaus führte dieses erfreuliche Ergebnis auf die gute Position des krz im kommunalen Markt zurück und dankte allen Beteiligten, an der Spitze Christian Manz, zugleich Landrat in Herford, und Reinhold Harnisch wie auch dem gesamten Team in der Alten Hansestadt ausdrücklich. Er ermunterte das krz: „Setzen Sie bitte unser gemeinsames Geschäftsmodell fort, das auf einer guten Unternehmenskultur, einem gesitteten und geordneten Gebaren bei umfassender Kommunikation mit den Anwendern und Kunden, beruht“.

Die Verbandsversammlung hatte sich eingangs mit Fragen der Sicherheit im Netz befasst, hier ist das krz von allen beteiligten Einrichtungen in OWL gebeten worden, eine Diskussion über den Ausbau der Infrastrukturen zu moderieren, um auch im Katastrophenfall eine sichere Kommunikation zwischen Leitstellen, Rathäusern, Kreisverwaltungen und den beteiligten staatlichen Stellen zu gewährleisten. Das Gremium nahm ebenfalls einstimmig den Frauenförderplan entgegen, der eine deutliche Zunahme der weiblichen Führungskräfte beim krz ausweist.