Kreisstraße 11 im Zuge der Papenheimer Straße in Warburg offiziell für den Verkehr frei

Freuen sich über die Verkehrsfreigabe der „Papenheimer Straße“ (von links): Bürgermeister Michael Stickeln, Landrat Friedhelm Spieker und Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi.

Kreis Höxter. Nach sieben Monaten Bauzeit gaben Landrat Friedhelm Spieker, Bürgermeister Michael Stickeln und Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi das ausgebaute Teilstück der Papenheimer Straße im Zuge der Kreisstraße 11 nun auch offiziell für den Verkehr frei. „Damit ist die wichtige Verbindung zwischen Stadtzentrum und überregionalem Verkehrsnetz endlich wieder voll funktionstüchtig“, erklärte der Landrat. Rund 5.300 Fahrzeuge rollen täglich über die Papenheimer Straße. Dieses hohe Verkehrsaufkommen unterstreiche die Bedeutung der Verkehrsachse. „Der voll ausgebaute Lückenschluss ist ein Gewinn für Warburg“, betonte Bürgermeister Michael Stickeln.

Die Straßenbaumaßnahme wurde vom Kreis Höxter und der Hansestadt Warburg gemeinschaftlich realisiert. Für den frostsicheren Ausbau der 6,50 m breiten Fahrbahn über eine Länge von rund 265 Metern war der Kreis Höxter zuständig. Derzeit baut der Kreis im Zuge der städtischen Kanal- und Straßenbaumaßnahme den Anschluss in den „Seichenbrunnen“ über eine Länge von rund 50 Metern aus.

Die Kosten für den Fahrbahnausbau der „Papenheimer Straße“ mit dem Anschluss in den „Seichenbrunnen“ betragen rund 320.000 Euro, die vom Land Nordrhein-Westfalen mit einem Zuschuss von fast 200.000 Euro gefördert werden, während der Kreis Höxter hierfür rund 120.000 Euro aufwendet. „Eine notwendige Investition in die Verkehrsinfrastruktur“, ist der Landrat überzeugt. Die alte Fahrbahn habe großflächige Aufbrüche, Risse und Verdrückungen aufgewiesen. In der erstaunlich kurzen Bauzeit von März bis Juni 2012 sei der Vollausbau des Teilstücks der „Papenheimer Straße“ fertiggestellt worden.

Die Gehwege und Parkbuchten wurden unter Federführung der Hansestadt Warburg neu gebaut. Der Gesamtaufwand für die städtischen Anlagen, wie Parkbuchten, Gehweg und die energiesparende Straßenbeleuchtung beträgt rund 235.000 Euro. Die Förderung des Landes beläuft sich auf knapp 143.000 Euro. Vor Beginn der Straßenbauarbeiten hatten das Kommunalunternehmen Warburg und die Stadtwerke Warburg die notwendigen Tiefbauarbeiten an der Kanalisation sowie der Wasser- und Stromversorgung durchgeführt.

Während der Bauzeit war das Leben in der Papenheimer Straße durch Straßensperren, Umleitungen, Lärm und Staub spürbar beeinträchtigt. „Die Neugestaltung ist sehr gelungen. Im Ergebnis wurde die Einfahrt in unsere schöne alte Hansestadt vom Norden her erheblich aufgewertet“, freut sich Bürgermeister Michael Stickeln. „Auch wurde die Verkehrssicherheit deutlich erhöht“, so Landrat Friedhelm Spieker. Landrat und Bürgermeister dankten den Anwohnern für ihre Geduld und allen Mitwirkenden, insbesondere der bauausführenden Firma Nolte aus Warburg, für ihr Engagement.