Kommunales Rechenzentrum

Das krz-Führungsteam, Geschäftsführer Reinhold Harnisch (6.v.lks)

Minden. Anfang jeden Jahres trifft sich das gesamte Führungsteam unter Leitung von Geschäftsführer Reinhold Harnisch, um die Aufgabenschwerpunkte für das Kommunale Rechenzentrum Minden – Ravensberg / Lippe zu erörtern. 2013 wird der ostwestfälische IT-Dienstleister weitere Schritte für einen noch rationelleren Betrieb, eine optimierte Kundenorientierung sowie die Erhöhung der Energieeffizienz umsetzen – das wurde am Ende der ganztägigen Veranstaltung im Sitzungssaal von Schloss Brake festgehalten. Dazu dient neben organisatorischen Maßnahmen vor allem auch eine deutliche Steigerung der Anstrengungen in der Personalentwicklung. Einerseits gilt es, neue Führungskräfte an ihre Aufgaben heranzuführen, andererseits soll für die wachsende Zahl von Arbeitsplätzen beim Service-Provider in Lemgo genügend geeignetes Personal gewonnen werden. Auch bei der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze bis hin zum Angebot,
Berufsbildung und Hochschulbesuch im Dualen Studium zu verbinden, wird das krz seine heute schon beachtlichen Anstrengungen ausweiten.Friedel Heuwinkel, Landrat in Detmold, hatte dem Führungsteam zuvor ausführlich vorgestellt,
welche Erwartungen aus der Sicht einer großen Verwaltung an das krz gestellt werden. Dabei blickte er auch auf die erfolgreichen Projekte, die der Kreis Lippe gemeinsam mit dem krz auf den Weg gebracht hat. Das „Bürgertelefon 115“ und das Projekt „Lippe Job-Interaktiv“ stehen beispielhaft für die enge Zusammenarbeit und Lippes erster Bürger sah noch viele Bereiche, in
denen die Kooperation in der nächsten Zeit ausgeweitet werden kann. Ob bei der technischen Vorhaltung von Archiv- und GeoInformationsSystem-Daten, bei der gemeinsamen Beschaffung und der Personalgewinnung – überall gibt es gute Möglichkeiten.

Zugleich sieht der Lipper Landrat den führenden kommunalen IT-Dienstleiter in Westfalen auch in einer wichtigen Position, um alle Kreise, Städte und Gemeinden von Routinearbeiten hinter den Kulissen zu entlasten: „Das krz ist als einheitlicher Dienstleister der Dreh- und Angelpunkt in der Interkommunalen Zusammenarbeit.“ Denn die zahlreichen Lösungsangebote, die auf dem
Campus am Schloss Brake bereitgestellt werden, sind weit verbreitet und können so auch über Körperschaftsgrenzen hinweg schnell und effektiv zum Einsatz kommen, ohne dass erst kostspielige Angleichungen vorgenommen werden müssen. Diese gute Aufstellung gelte es auszubauen, forderte Heuwinkel.

Bild: krz Minden