Klimapark Rietberg ist „Ort des Fortschritts“

Die guten Besucherzahlen im Klimapark Rietberg - das ist einer der Gründe für die Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ durch das Land NRW. Foto: Stadt Rietberg

Die guten Besucherzahlen im Klimapark Rietberg – das ist einer der Gründe für die Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ durch das Land NRW. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Der Klimapark in Rietberg ist ein anerkannter „Ort des Fortschritts“. Das Landesministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung hat das Pilotprojekt aus Ostwestfalen jetzt für diese Auszeichnung ausgewählt.

Der Klimapark Rietberg ist damit in diesem Jahr einer von insgesamt 19 ausgesuchten „Orten des Fortschritts“ in NRW und einer von fünf in Ostwestfalen-Lippe. Die Jury wertete den Klimapark als „einzigartiges Leuchtturmprojekt“, das der Bevölkerung „Klimaschutz zum Anfassen“ vermittle. 

Punkte kassierte der Park unter anderem für seine Einzigartigkeit in Deutschland, für seine hohen Besucherzahlen, die gute Wissensvermittlung und für die „weitverzweigte Netzwerkarbeit“: Der Klimapark wird mit insgesamt 18 Projektpartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft betrieben.

Bürgermeister Andreas Sunder zeigte sich freudig überrascht von der erneuten Auszeichnung für die Stadt in Sachen Klimaschutz. Rietberg hatte erst vor wenigen Monaten den Europäischen „Energy Award Gold“ bekommen und im Juni die beste bundesweite Platzierung aller NRW-Städte in der Solarbundesliga belegt: „Das zeigt, wir sind in Sachen Klimaschutz auf dem richtigen Weg.“

Sunder weist ausdrücklich darauf hin, dass der Klimapark nach einer Initiative seines Amtsvorgängers André Kuper entstanden ist: „Er hatte die Idee, der Rat hat sie mitgetragen, und wir bauen diesen Weg heute mit voller Überzeugung immer weiter aus.“ Der Anstoß für die Bewerbung Rietbergs um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ kam von der Klimamanagerin der Stadtverwaltung, Anika Hering.

Als „Orte des Fortschritts“ zeichnet das Wissenschaftsministerium seit dem Jahr 2011 Einrichtungen aus, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. „Wir wollten qualitativen Fortschritt ‚made in NRW‘ sichtbar machen“, so Ministerin Schulze. Die Auszeichnung soll Anerkennung und Ansporn sein sowie eine Vernetzung der „Pioniere des Wandels“ in Nordrhein-Westfalen möglich machen. Die Ministerin wird am 13. August die Plakette „Ort des Fortschritt“ persönlich in Rietberg übergeben.

Landesweit hatten sich 121 Kommunen und Projekte um die Auszeichnung beworben. Neben Rietberg waren in Ostwestfalen-Lippe erfolgreich: das Gewerbe- und Innovationszentrum Lippe Detmold GILDE GmbH, die Gemeinde Dörentrup (Kreis Lippe), das Centrum Industrial IT Lemgo und die Gemeinschaftsinitiative „Bielefeld 2000plus – Forschungsprojekte zur Region“.