Internationale Summer School startet

Detmold. „Industrieruinen – eine internationale Wahrnehmungs- und Kulturstudie“: So lautet das Thema der diesjährigen EU-geförderten internationalen Summer School an der Detmolder Schule für Innenarchitektur und Architektur (Hochschule OWL). Vom 15.-28. Juli arbeiten 39 Studierende unterschiedlicher Gestaltungs- und Kulturdisziplinen zwei Wochen lang zusammen. Empfangen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn  ihres Aufenthaltes von Bürgermeister Rainer Heller im Rathaus am Markt, der Detmold und seine internationalen Beziehungen vorstellte.

„Perception of Space in Architecture and Culture“ (POSIAC) lautet der englische Titel der diesjährigen Summer School, zu der folgende Hochschulen eingeladen sind: University of Plymouth (GB), Universität Istanbul (Türkei), Universität Luzern (Schweiz) sowie – losgelöst vom EU-Förderprogramm – die Universität von Belo Horizonte (Brasilien). In den zwei Wochen sollen sich die Studierendengruppen mit unterschiedlichen Instrumenten und Methoden (wahrnehmungswissenschaftlich, kulturwissenschaftlich, künstlerisch, soziologisch etc.) mit konkreten „Industrieruinen“ auseinandersetzen, ihre Wirkung analysieren und den Möglichkeitsraum diskutieren, den die modernen Ruinen eröffnen. Darunter auch als ein Beispiel der Standort des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in der Detmolder Innenstadt. Das EU-Programm ist im Rahmen des „Lebenslangen Lernens“ als Intensivprogramm ausgeschrieben und wird vom DAAD betreut.

Für den inhaltlichen Teil sind an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Nether (Innenarchitekt und Sprecher des Forschungsschwerpunkts PerceptionLab), Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann (Soziologe) und Prof. Dipl.-Ing. Rebekka Reich (Szenografin) verantwortlich. Es nehmen zehn Studierende der Hochschule OWL an der Summerschool teilnehmen.

Weitere Informationen: http://www.posiac.org/