IHK-Umweltausschuss feiert 20-jähriges Jubiläum

Bielefeld. Der Umweltausschuss der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) beging heute (30.10.2012) sein 20-jähriges Jubiläum. Während einer turnusmäßigen Sitzung des Gremiums bei der Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG würdigte IHK-Vizepräsident Dr. Ralf Becker das bisherige Wirken des IHK-Umweltausschusses. Dabei hob der Persönlich haftende Gesellschafter der Fritz Becker KG aus Brakel die besondere Bedeutung des Umweltschutzes angesichts der aktuellen energiepolitischen Entwicklungen hervor. Energieeffizienz, sichere Verfügbarkeit von Energie und bezahlbare Preise nannte Dr. Becker unverzichtbar für eine erfolgreiche Energiewende. Die Ausschussmitglieder lobte er für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement: „Ich finde es bemerkenswert, dass der IHK-Umweltausschuss sich nicht als kurzfristige Gewissensberuhigung, sondern als beständige, vielleicht sogar dauerhafte Institution versteht.“

Zuvor ging Ausschussvorsitzender Dr. Friedrich-Wilhelm Hillbrand, Geschäftsführer der HILLKOM Entsorgungs-GmbH in Porta Westfalica, auf die zurückliegenden Themenschwerpunkte seit Gründung des Gremiums im Mai 1992 ein und dankte seinen Vorgängern im Amt des Vorsitzenden. Willi Hillebrand, Umweltbeauftragter der Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG und selbst langjähriges Ausschussmitglied, stellte bei einem Betriebsrundgang das gastgebende Unternehmen vor. Die Fragestellung „Bioenergie aus Biomasse – Chancen für eine wirtschaftliche Nutzung?“ erörterte in der Sitzung Prof. Dr. Olaf Kruse vom Centrum für Biotechnologie der Universität Bielefeld.

Dem IHK-Umweltausschuss gehören 46 Mitglieder an. Wichtigste Aufgabe des Ausschusses ist es, die IHK-Vollversammlung in umweltrelevanten Fragen zu beraten. Darüber hinaus ist das Gremium ein Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen der verschiedenen Branchen. Die zahlreichen geplanten Umweltgesetze, die auf EU-, Bundes- oder Landesebene erlassen werden sollen, stehen im Ausschuss zur Diskussion, um Fehlentwicklungen für die ostwestfälische Wirtschaft zu vermeiden. Aktuelle Themenschwerpunkte des Ausschusses sind Energiepolitik, Ressourceneffizienz, Umweltmanagement sowie produkt- und produktionsintegrierter Umweltschutz.