IHK-Präsident besucht KATAG AG

IHK-Präsident Ortwin Goldbeck (1.v.l.) und Katag Vorstandsvorsitzender Dr. Daniel Terberger (2.v.r.) mit den Auszubildenden.

Bielefeld (jbg). Auf der sechsten Ausbildungstour besuchte IHK-Präsident Ortwin Goldbeck zusammen mit den IHK-Geschäftsführern Thomas Niehoff und Swen Binner zwei engagierte Bielefelder Ausbildungsbetriebe. Zusammen machten sie halt bei der Graphic Group Mensch & Medien GmbH und der Katag AG. Goldbeck und die IHK-Geschäftsführer diskutierten mit den Verantwortlichen der Betriebe über die aktuellen Herausforderungen und Probleme auf dem Ausbildungsmarkt.

Unter den 320 Beschäftigten bei der Katag AG befinden sich 30 Auszubildende. Insgesamt bietet das Unternehmen drei Ausbildungsalternativen an. Darunter befindet sich die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, sowie zwei duale Studiengänge. An privaten Hochschulen werden die Auszubildenden zum Bachelor of Arts für Europäische Betriebswirtschaft oder zum Textilbetriebswirt/-in ausgebildet.

Der Vorstandsvorsitzende der Katag AG, Dr. Daniel Terberger, erklärte, dass die Katag AG junge talentierte Menschen sucht, die gerne auch schon früh Verantwortung übernehmen möchten. Ausgebildet wird bei Katag auch für den eigenen Bedarf. Der eigene Nachwuchs mache einen großen Teil ihrer Führungspositionen aus, betonte Terberger.

Laut Terberger muss der schulische Teil der Ausbildung mehr leisten. Gerade an den Berufsschulen müsse der Lehrplan praxisorientierter sein. Eine Ausbildung muss immer mit Veränderungen mitgehen, sagte er weiter. Gerade heute, wo das Internetgeschäft eine immer größere Rolle spielt sei dies notwendig. Die Katag AG habe das erkannt, und den Bereich Management für das Internetgeschäft in ihre Ausbildung integriert.

Bei der IHK-Ausbildungstour standen neben diesen Punkten auch die Zusammenarbeit mit den Berufsschulen und das Unternehmensmarketing im Mittelpunkt. Die IHK bestärkt und unterstützt die Unternehmen darin, ihr Ausbildungsmarketing auszubauen. „Im Zuge der positiven Ausbildungsentwicklungen im IHK-Bereich wird es bei rückläufigen Bewerberzahlen immer schwieriger, angebotene Ausbildungsstellen auch adäquat besetzen zu können“, sagt IHK-Präsident Goldbeck. An dieser Herausforderung müssten alle am Ausbildungsprozess Beteiligten gemeinsam arbeiten.

Foto: René Scharton