Holzbachteich: LANUV legt Ergebnisse vor

Bielefeld (bi). Bezüglich der Wasserqualität des Holzbachteiches liegen nun Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) vor. Diese bestätigen die Einschätzung des Umweltamtes, dass die Ursache des Fischsterbens  vom 8. bis zum 12. August ein akuter Sauerstoffmangel im Gewässer gewesen sein muss. Seinerzeit hatten die Feuerwehr und beauftragte Firmen insgesamt mehr als 1200 tote Fische eingesammelt.

Nach der Probe des Landesamtes lag die Sauerstoffkonzentration im Wasser des Holzbachteiches in einem für Fische (niedrigen) toxischen Bereich. Die physikalische und chemische Untersuchung lässt bis auf eine deutliche organische Verunreinigung (als Folge des starken Laubeintrages und der hohen Schlammmengen) keine Auffälligkeiten erkennen.

Das Umweltamt ist bereits damals von einem Sauerstoffmangel ausgegangen, weil der Wasserzulauf zu dieser Zeit trocken und die Wassertemperatur relativ hoch war. Diese Rahmenbedingungen haben sehr wahrscheinlich zu einer hohen Zehrung des im Wasser gelösten Sauerstoffs mit den bekannten Auswirkungen auf die Fischfauna geführt.