Höhenrettungstruppe schafft neue Falken-Behausung auf dem Funkturm

Gütersloh (gpr). Ein einziges Wanderfalkenpaar gibt es im gesamten Kreisgebiet – und das wohnt in Gütersloh. Seit drei Jahren hat es seinen Nistplatz auf dem Funkturm an der Kaiserstraße und hat in dieser Zeit schon dreimal Nachwuchs bekommen. Die alte Brutstätte auf dem ersten Plateau des Funkturms war teilweise aus Holz und  schon in die Jahre gekommen.  Sie musste dringend ersetzt werden. Keine einfache Aufgabe in 67 Meter Höhe. Hier kommt die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr ins Spiel, die gern bereit war, die Nistkästen auszutauschen. „Dieser Einsatz ließ sich wunderbar mit einer Übung verbinden“, so der Kletterspezialist Volker Kocinski-Schroer, Leiter des neunköpfigen Expertenteams, die das neue Alugehäuse vom ersten Plateau aus über ein Führungsseil in einem „Bigpack“  über 60 m hoch hievten. Und unter fachmännischer Anleitung von Dr. Jürgen Albrecht, Leiter des Fachbereichs Umwelt wurde das neue Falken-Zuhause eingerichtet. Das war bereits der zweite Umzug der gefiederten Bewohner. Vor Jahren nisteten sie noch auf dem alten Wirus-Schornstein an der Friedrich-Ebert-Straße und fanden  nach dem Abriss hier eine neue Behausung.

BU: Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr mit dem neuen Nistkasten im „Bigpack“. Foto: Redeker