Hilfe im Umgang mit traumatisierten Pflegekindern

Alice EbelKeis Lippe. Körperliche Gewalt, Vernachlässigung oder emotionaler sowie sexueller Missbrauch: Traumatisierungen im Kindesalter können vielfältige Gründe haben. Bei einer Fortbildungsveranstaltung hat Psychologin Alice Ebel jetzt Pflegeeltern informiert und zusätzlich Hilfestellungen im Umgang mit traumatisierten Pflegekindern gegeben.

Gleich zu Beginn erklärte Ebel die Ursachen kindlicher Traumata und deren Diagnose und stellte fest: „Die Auswirkungen und Folgen der frühkindlichen Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen für die Pflegeeltern sind sehr langwierig.“ Später zeigte die Psychologin aus Göttingen den etwa 100 anwesenden Pflegeeltern im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Lemgo leicht zu erlernende Methoden, wie Eltern in schwierigen Situationen reagieren und einen Zugang zu ihrem Pflegekind finden können. Im dritten und abschließenden Teil der Gemeinschaftsveranstaltung des Kreises Lippe und des Arbeitskreises der lippischen Pflegekinderdienste der Städte Lemgo, Detmold, Lage und Bad Salzuflen stellte sich die Autorin des Buches „Praxisbuch Pflegekind“ den Fragen der anwesenden Eltern, gab Ratschläge und stand zudem für Einzelgespräche zur Verfügung.

BU: Gab vielen Eltern hilfreiche Tipps für ihren Umgang mit Pflegekindern: Die Psychologin und Psychotherapeutin Alice Ebel aus Göttingen.
Foto: Kreis Lippe