Hexenverfolgung und Hexenprozesse in Detmold

Detmold. Auch in Detmold gab es im 16. und besonders im 17. Jahrhundert Hexenverfolgung, Hexenverbrennung und Hexenprozesse. Dieses dunkle Kapitel der Geschichte wird im Vortrag „Hexenverfolgung und Hexenprozesse in Detmold“ am Donnerstag, 13. September um 19.00 Uhr in der VHS, Krumme Str. 20, näher beleuchtet.

„Man solle verbrennen sie zu Tode“ – forderten die Menschen. Das kann nur Teufelswerk sein! In Zeiten großer Not und Katastrophen suchte man, heute wie damals, Sündenböcke. 300 Jahre lang wurden Menschen beschuldigt, sich einer geheimen Hexensekte angeschlossen zu haben – auch in Detmold. Die Kirchen forderten gemäß der Bibel die Todesstrafe für Zauberer und Hexen.

Hartmut Hegeler, kreiskirchlicher Pfarrer i.R. hat sich seit vielen Jahren dem Thema Hexen und dem Umgang der Kirchen damit verschrieben. Zu der derzeit geführten politischen Diskussion zur Anerkennung der Hexenverfolgung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch den Detmolder Stadtrat will der Vortrag informieren und zur Diskussion anregen.

Anmeldung unter Tel. 977 232, Karten an der Abendkasse für 5 Euro.