Hausbesichtigung mit den Energieaktionstagen

Mehr Energieeffizienz im Haus der Familie Otto: Hausansichten in unterschiedlichen Bauphasen Foto: Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Stadt Gütersloh

Gütersloh (gpr). Im Rahmen der Gütersloher Energieaktionstage 2012 laden der städtische Fachbereich Umweltschutz und die Familie Otto am Samstag, 25. August, um 10 Uhr zu einer Hausbesichtigung ein. Interessierte können sich in Kattenstroth ein Wohnhaus (Baujahr 1979/1980) ansehen, bei dem durch viele unterschiedliche Verbesserungsmaßnahmen ein sehr hoher wärmetechnischer und energetischer Standard realisiert worden ist. Der Raumkomfort stand dabei ebenfalls im Blickfeld.

Beim Besichtigungstermin sind Einzelheiten zur wärmetechnischen Sanierung der Gebäudehülle zu erfahren, natürlich mit Angaben zu den verwendeten Materialien, Schichtdicken und Detaillösungen. „Hierbei wurden wirklich Nägel mit Köpfen gemacht, also das Haus warm eingepackt und moderne Technik eingebaut“, so Bernd Schüre vom Fachbereich Umweltschutz. Beispiele sind: Verfüllen der Außenwandhohlschicht, Einbau von Dreifach-Wärmeschutzglas, Gasbrennwertheizung mit Solarwärmeanlage zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung, Kellerdeckendämmung, Entfernen von Rollladenkästen, Beschattung auf der Südseite mit Außen-Raffstores. Beim Besichtigungstermin wird Jürgen Otto über seine Erfahrungen während der Umbauphase berichten, sowie die Blower-Door-Messung zur Erfolgskontrolle hinsichtlich der Winddichtigkeit und bisher erzielte Ergebnisse.

Mehr Energieeffizienz im Haus der Familie Otto: Hausansichten in unterschiedlichen Bauphasen Foto: Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Stadt Gütersloh

Für Interessierte steht bei dem Termin ein Kurzbericht zur Umwandlung des Hauses zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Deshalb werden alle Interessierten gebeten, sich unter der Telefonnummer 05241-822089 oder unter der E-Mail-Adresse bernd.schuere@gt-net.de anzumelden. Den Treffpunkt für die Hausbesichtigung erfährt man ebenfalls bei Bernd Schüre, der übrigens auch über das städtische Altbauförderprogramm berät, wofür noch Mittel zur Verfügung stehen.