Große Resonanz auf Einladung zur Flughafenbesichtigung

busrundfahrt Flughafen 7 2013

Drei volle Busse: Groß war die Resonanz auf die Einladung zur Flughafenbesichtigung, eine Anregung aus den Bürgerworkshops. Foto: Stadt Gütersloh

Gütersloh (gpr). Die Resonanz war groß auf die Einladung zur Besichtigung des Flughafens. In Abstimmung mit der britischen Militärverwaltung hatte die Stadt Gütersloh eine Anregung aus den Bürgerworkshops umgesetzt und zur Bus-Rundfahrt auf das ca. 340 Hektar umfassende Gelände an der Marienfelder Straße eingeladen. Gleich dreimal starteten die Busse mit je 50 Personen vom Marktplatz aus.

Für den Großteil der „Passagiere“ war dies der erste umfassende Besuch auf dem Flughafen, auf dem zur Zeit rund 800 Soldatinnen und Soldaten wohnen. Supermärkte, Kinos oder andere Freizeiteinrichtungen vermitteln den Eindruck eines kleinen eigenständigen Dorfes. Ebenso wird wahrgenommen, dass ein großer Teil der Soldaten-Appartments erst vor einigen Jahren errichtet wurden, also relativ neu sind. Verbindungsoffizier Kenneth Crichton gab Informationen zu Geschichte und Gegenwart des Flughafens, der städtische Konversionsbeauftragte Michael Zirbel berichtete zum Sachstand der Planungen für die Zukunft. Basis dafür ist ein Grobkonzept der im Auftrag des Landes eingesetzten Gesellschaft NRW.Urban, die Gütersloh und andere Städte beim Konversionsprozess berät. Demnach stehen Flächen für Gewerbe und Freizeit zur Verfügung, aber auch große Naturflächen. Das Konzept von NRW.Urban werde jetzt weiter konkretisiert, erklärte Zirbel weiter. Einzelberichte zu Umweltfragen und Altlasten lägen mit Teilergebnissen inzwischen vor. Auch die Frage einer eventuellen Nutzung der Wohneinheiten stehe auf der Agedna. Ein zentrales Thema sei in allen Bereich die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen sowie die Fragen interkommunaler Zusammenarbeit in der Region. Ein weiterer Schritt seien dazu eine Kreiskonferenz am 12. Juli sowie eine Regionalkonferenz am 19. September 2013.