Große Einigkeit in der Pflasterfrage

Minden. Betonstein in Granit-Beige – diese Pflastervariante hat der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr (BUV) am Mittwoch, den 1. August, für die anstehende Umgestaltung der Mindener Fußgängerzone gewählt. Es handelt sich um das Gewinner-Pflaster Nummer 6 der im Vorfeld durchgeführten Bürgerbefragung.

Das ausgewählte Material wird in der nun anstehenden Ausführungsplanung berücksichtigt. In der nächsten Sitzung, am 15. August, will der Fachausschuss den Entwurfsbeschluss treffen. Über das Pflaster wurde aus praktischen Gründen im Vorhinein entschieden. Das mit der Neugestaltung beauftragte Planungsbüro Pesch & Partner wird seine weiteren Planungen hinsichtlich der Pflasterung konkretisieren. Eine Entwässerungsrinne sowie ein taktiles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen seien noch in die Pflasterung zu integrieren, informierte Diplom-Ingenieur Gerold Kalkowski von Pesch & Partner die Ausschussmitglieder. Bis zur nächsten Sitzung sollen Realisierungsvorschläge ausgearbeitet und vorgestellt werden. Abgestimmt werden diese in jedem Fall auf Pflastervariante 6.

 Freuen wird dies nicht zuletzt die 78 Bürgerinnen und Bürger, die in der Befragung für die beigefarbene Variante gestimmt hatten. Insgesamt hatten 328 Mindener auf die Frage „Welches Pflaster gefällt Ihnen am besten?“ geantwortet. Die drei Varianten mit den meisten Stimmen – alles Betonsteine – fanden in der Beratung des Fachausschusses Berücksichtigung.

 Ästhetische und praktische Gründe sprechen für die Pflastervariante Nummer 6. Klaus-Georg Erzigkeit, der zuständige Beigeordnete, erklärte: „Es handelt sich um die dunkelste Pflastervariante. Deshalb ist davon auszugehen, dass sie am wenigsten nachdunkelt.“ Die Einhaltung des für die Pflasterung vorgegebenen Kostenrahmens ist ebenso gewährleistet wie die technischen Anforderungen an das Material.

 Im Anschluss an den für den 15. August erwarteten Entwurfsbeschluss wird das von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik gemeinsam gewählte Pflaster von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) entsprechend ausgeschrieben.