Gesundheit im Jahr 2030

2013_4_16_Jugend denkt ZukunftGütersloh. Wie könnte das Klinikum Gütersloh 2030 aussehen? Wie wird dann gearbeitet? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 20 Schüler der Janusz-Korczak-Schule und der Anne-Frank-Schule beim Projekt „Jugend denkt Zukunft“ im Klinikum Gütersloh. Dank der finanziellen Unterstützung der Familie-Osthueshenrich-Stiftung konnte dieses erfolgreiche Innovationsspiel zum dritten Mal in Folge angeboten werden. Die Schüler ließen ihrer Fantasie freien Lauf – und prüften gleichzeitig ihre Berufswahl.

Während der fünf Tage im Klinikum Gütersloh durchliefen die Jugendlichen einen exemplarischen Innovationsprozess. Moderatorin Andrea Parosanu (IFOK, Kommunikations- und Strategieberatung für Beteiligung), die das Spiel methodisch und inhaltlich begleitet hat, machte die Jugendlichen mit gesellschaftlichen Megatrends und Trends der Gesundheitsbranche bekannt. Mit diesem Wissen entwickelten die Schülerinnen und Schüler in Arbeitsgruppen kreative Ideen zum Thema „Das Klinikum Gütersloh als attraktiver Arbeitgeber im medizinisch-pflegerischen Bereich“. Im Praxis-Check wurde gemessen, inwieweit die Ergebnisse den realistischen Arbeitsbedingungen standhalten. Intelligente Kleidung, die Patientendaten übertragen kann war nur eine der zahlreichen Ideen. Mehr Zeit für die Patienten, eine noch freundlichere Atmosphäre und angenehme Arbeitsverhältnisse waren die Hintergedanken der Jungvisionäre.
Am spannendsten war für die Schüler der Einblick in die Arbeitswelt am Klinikum Gütersloh. Sie durften sich die Operationssäle anschauen, einen Blick auf die Stationen werfen und die Mitarbeiter mit allen für sie wichtigen Fragen löchern. „Egal ob Ihr euren Berufswunsch gefestigt oder ganz über Bord geworfen habt, in der Woche konntet Ihr bestimmt viel lernen“, sagte Geschäftsführerin Maud Beste bei der abschließenden Präsentation vor den Lehrern, der Stiftung und einigen Mitarbeitern des Klinikums.

 

Foto: Kreis Gütersloh

BU: Ersinnen ein Klinikum der Zukunft: (von links) Sina Manche, Diana Schmidt, Lea Goldbach, Pflegedirektor Jens Alberti und Geschäftsführerin Maud Beste(Klinikum Gütersloh), Bruno Visser (Janusz-Korczak-Schule), Dr. Burghard Lehmann (Osthushenrich Stiftung) und Projektleiterin Andrea Parosanu.