Gestuft, geschliffen und handgemacht

Preis für die besten Projekte zur Verschönerung der Innenstadt: die Marmor-Skulptur von Johannes Zoller. Foto: Stadt Gütersloh

Preis für die besten Projekte zur Verschönerung der Innenstadt: die Marmor-Skulptur von Johannes Zoller. Foto: Stadt Gütersloh

Gütersloh (gpr). Die Stadt Gütersloh hat ihn angelächelt, in ihr ist er zu Hause. Nach vielen Stationen in seinem Leben im In- und Ausland, darunter das Ruhrgebiet und  Japan, ist der Künstler Johannes Zoller seit dem Jahre 2004 in Gütersloh heimisch geworden. Von der Idee, mit dem „Urban 2013“ erstmalig einen Preis für Stadtverschönerung zu vergeben, fühlte er sich inspiriert. Das Ergebnis ist eine Skulptur aus Carrara-Mamor, die als Wanderpreis für zwei Jahre an den Preisträger vergeben wird. „Die Gestuftheit ist wichtig“, sagt Zoller. Es gibt höhere und tiefere Stufen, die das Architektonische in der Skulptur erzeugen und etwas aufeinander aufbauen. Für Zoller ist diese Stufung ein Symbol für den Preisgedanken. Ausgelobt werden Fassaden, Grünflächen, Inszenierungen in der Innenstadt oder Stadtmöblierungen. Der Arbeitskreis Innenstadt will mit dem Preis Akzente für die Verschönerung der Stadt setzen.

Die Handarbeit zeichnet Zoller aus. So ist die Skulptur mit Schleifsteinen und –-papieren zu 100 Prozent handgemacht. Es ist ein Preis zum Anfassen. Die Skulptur wiegt 28 Kilo, ist 56 Zentimeter hoch und 28 Zentimeter breit. Echt, wahr und nachhaltig: Mit diesen Qualitäten will Zoller das Bewusstsein für das Schöne anstoßen. Er will damit inspirieren und hofft auf viele kreative und originelle Bewerbungen. Einsendeschluss für Preisvorschläge für Projekte in der Innenstadt sind noch bis zum 31. August per E-Mail an carmen.giannotti@guetersloh-marketing.de möglich.