Gartenschaupark: Besuch aus Norwegen

Parkmeister Helmut Kammermann, Wolfram Ziegenhorn, Tim Baumgarten, Christian Nilsen, Geir Åge Sørgård Jenssen, Bror Stensholm und Park-Geschäftsführer Peter Milsch am Rutschenturm. Die Gäste aus Norwegen planen den Bau eines solchen Dalbenturmes an einer großen Wohnsiedlung in Trondheim. Bild: Gartenschaupark GmbH

Parkmeister Helmut Kammermann, Wolfram Ziegenhorn, Tim Baumgarten, Christian Nilsen, Geir Åge Sørgård Jenssen, Bror Stensholm und Park-Geschäftsführer Peter Milsch am Rutschenturm. Die Gäste aus Norwegen planen den Bau eines solchen Dalbenturmes an einer großen Wohnsiedlung in Trondheim. Bild: Gartenschaupark GmbH

Rietberg. Der Rietberger Gartenschaupark stößt auch fünf Jahre nach der NRW-LGS immer wieder auf internationales Interesse. „Es sind nicht nur Auszeichnungen wie der Green Flag Award, die uns für ausländische Besucher, in diesem Fall vor allem aus England attraktiv machen“, so Park-Geschäftsführer Peter Milsch. Standwerbung der Touristik-Abteilung der Stadtverwaltung wie etwa im vergangenen Jahr bei der Floriade im niederländischen Venlo zeigten ihren Niederschlag im Nachhall durch entsprechende Gäste aus den umliegenden Ländern. 

Mehrfach bereits waren Fernsehteams des koreanischen Staatsfernsehens vor Ort, um über das Naherholungsgebiet der Emsstadt zu berichten. Und: „Es sind auch die besonderen Attraktionen, die für positives Aufsehen sorgen. So wie nun bei unseren Besuchern aus Norwegen“, freut sich Milsch über ein kürzlich stattgefundenes Treffen im Parkteil Neuenkirchen. Der in 2012 eröffnete große Rutschenturm war es in diesem Fall, der das Interesse nordischer Städteplaner auf sich gezogen hatte. Das Fachunternehmen Kaiser & Kühne, das den Rietberger Dalbenturm entwickelt und gebaut hatte, unterhält in Norwegen eine Vertretung namens Scansis. Deren Mitarbeiter Bror Stensholm hatte Christian Nilsen und Geir Åge Sørgård Jenssen mitgebracht. Das Duo befasst sich mit den Planungen zur Attraktivitätssteigerung einer großen Wohnsiedlung in Trondheim.

„Hier soll ein Rutschenturm auf dem Spielgelände gebaut werden als Anziehungspunkt für die Region aber natürlich auch zur Qualitätssteigerung des Wohngebietes. Vor allem junge Familien sollen sich nach dem Wunsch der Planer dort ansiedeln“, so Milsch. Die Gäste in Begleitung von Wolfram Ziegenhorn und Tim Baumgarten von der Firma Kaiser & Kühne zeigten sich von der insgesamt 23m hohen Anlage mit ihren drei großen Rutschelementen wie auch vom gesamten, speziell auf die Freizeitbedürfnisse von Familien ausgerichteten Parkteil Neuenkirchen sehr angetan und nahmen viele Anregungen mit nach Hause.

„Wir sind froh über das große Interesse an unserem Park“, erklärte Bürgermeister Andreas Sunder in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Park GmbH. Nicht nur die Zahl von über einer Viertelmillion Besuchern in der Saison 2012 stellte unter Beweis,  dass sich das LGS-Nachfolgegelände großer Beliebtheit erfreue. „Immer wieder schauen auch Fachleute bei uns nach praktischen Beispielen für bestimmte Spiel- und Sport-, aber auch gärtnerische Anlagen. Und großes Lob zollen uns immer wieder Experten, die bei den Treffen beispielsweise des Gartennetzwerkes oder auch des Gremiums der Ausrichter früherer Landesgartenschauen das Gelände besuchen“, so Sunder. „Dieses Interesse und das Lob zeigen uns, dass wir mit unserem Konzept der Nachhaltigkeit und stetigen Attraktivitätssteigerung durch immer neue, ergänzende feste Angebote richtig liegen“, betont Milsch. Aktuellstes Projekt zur Erweiterung interessanter Anlaufpunkte im Park, dieses Mal im Teil Mitte, ist der Bau eines Naturwasser-Tretbeckens, der in Kürze am Obersee beginnen wird. „Hier liegt die federführende Verantwortung bei unserem aktiven Förderverein. Wir sind sicher, mit der ab dem Sommer zur Verfügung stehenden Anlage ein weiteres attraktives Element zu schaffen.“