Gartenschaupark:​ Gärtner machen Gelä​nde winterfest​

Reichlich Arbeit hat derzeit das Gärtnerteam im Gartenschaupark. Das Augenmerk richtet sich nicht nur darauf, die 40ha große Naherholungsfläche winterfest zu machen, sondern der Blick gilt auch schon der neuen Saison. Tausende Frühlingsblüher wurden in diesen Tagen gepflanzt. Bodo Schiffmann, Markus Zurwiehe, Adoulheiyou Boubakar und Marco Rüschkamp haben auch die Beete am Eingang Mitte überarbeitet.

Rietberg. Der Winter hat noch nicht seinen Einzug gehalten, da gilt das Augenmerk im Gartenschaupark schon der neuen Saison, die zum Osterfest 2013 starten soll. Aufmerksame Besucher werden in diesen Tagen beobachtet haben, wie emsig die Gärtner und Parkmeister Helmut Kammermann in den Beeten arbeiten. „Wir möchten natürlich möglichst wieder eine blühende Punktlandung erzielen“, kommentiert Park-Geschäftsführer Peter Milsch, „auch wenn mit dem 28. März das Osterfest extrem früh liegt.“ Damit sich die Flächen in bunten Farben präsentieren können, wurden jetzt über 25.000 Violen und andere Frühjahrsblüher in den einzelnen Parkteilen in die Erde gesetzt. „Eine Fleißarbeit für unser Team mit Marco Rüschkamp, Markus Zurwiehe, Bodo Schiffmann und Adoulheiyou Boubakar, zum Glück hat das gute Wetter uns in dieser Woche bisher richtig gut in die Karten gespielt.“ Nicht nur das Einpflanzen der zierlichen Stiefmütterchen füllt die Arbeitstage, auch 22.000 Zwiebeln, aus denen Tulpen und Narzissen wachsen werden, haben ihren Überwinterungsplatz im Erdreich erhalten. Damit sich die Besucher in den kommenden Wochen nicht über scheinbar karge Beete wundern, weisen Schilder auf das zu erwartende Blütenmeer hin.

Parallel wird der gesamte Park winterfest gemacht. Wer die Vielfalt der Anlagen kennt und schätzt, der weiß darum, welch umfangreiches Tätigkeitsfeld sich dahinter verbirgt. Sämtliche Wasserleitungen mussten zum Schutz vor Frost  entlüftet, dazu Pumpwerke ausgebaut werden, sowohl im beliebten blauen Wasserspielgelände wie auch mit Blick auf die moderne Bewässerungstechnik im Park Nord. Die Tretboote haben den Obersee verlassen und überwintern in trockenen Räumlichkeiten bei der Baubetriebsabteilung. Strandkörbe und Sitzkissen sind eingelagert, ebenso die Bierzeltgarnituren und die großen Spielsteine. „Alles wird in den kommenden Monaten auch überarbeitet und da, wo es nötig ist, repariert“, so Milsch. „Natürlich stehen alle witterungsfesten Anlagen aber auch zwischen November und Ostern zur Verfügung. Der Park hat gerade an klaren Wintertagen seinen ganz besonderen Reiz.“ Insbesondere dann, wenn Schnee gefallen ist, biete sich der Park  Nord für einen Familienausflug an, denn: „Wir werden auch in diesem Jahr den Trennzaun zur Bogensportanlage abmontieren und damit den Besucherberg an der Volksbank-Arena in Rietbergs größten Rodelhügel verwandeln.“ In den nächsten Tagen starten auch die Vorbereitungen für die Anlegung einer Eisbahn, im vergangenen Jahr beliebter Treffpunkt für alle Generationen. „Schlittschuh laufen auf Natureis, das hat immer noch einen ganz eigenen nostalgischen Reiz“, weiß Milsch, der selbst mit Maskottchen Rieti vor einem Jahr auf flotten Kufen vor Ort unterwegs war.

Ein Grundkonstrukt aus Holzbohlen und fester Folie wird ungefähr 20cm hoch mit Wasser geflutet – „und dann brauchen wir natürlich entsprechenden Frost Anfang Dezember, damit die 600qm Fläche auch durchhärtet.“ Wärmende Getränke und ebensolche Snacks wird die Parkgastronomie Rietbik den kleinen und großen Besuchern servieren. Offene Holzfeuer verbreiten wohlige Wärme bei kalten Füßen und Händen und bieten auch angenehme Verweildauer für jene, die ihren Kindern einfach nur beim Eislaufen zuschauen wollen. An den Wochenenden dürfen sich die Kufenfans zudem auf flotte Musik freuen. Schon jetzt können die Dauerkarten für die neue Saison im Bürgerbüro und am Eingang Mitte (täglich 11 bis 16 Uhr) gekauft werden – und das mit Preisvorteilen für schnell Entschlossene. . Wer sich sein Jahresticket noch in diesem November sichert, zahlt nur 12 statt 14 Euro pro Erwachsenem mit beliebig vielen eigenen Kindern, analog kostet die Familienkarte 24 Euro.“ Im Dezember und Januar steigt der Preis auf 14 beziehungsweise 28 Euro und ab Februar 2013 kostet die Dauerkarte 16 beziehungsweise 32 Euro. „Schnell sein lohnt sich also finanziell“, kommentiert der Geschäftsführer und verweist darauf, dass Rietberg-Pass-Inhaber eine 50prozentige Ermäßigung bekommen. Die Jahrestickets gelten neuerlich auch in einem dutzend weiterer Parks in Deutschland, und: „Wir haben wieder jede Menge großer Feste und Attraktionen, die im Eintrittspreis enthalten sind.“ Seinen Dank richtet Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Sunder auch an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die an verschiedenen Stellen selbst Parzellen betreuen. „Bogenschützen, Rieti-Boules, Paulas Pflegetruppe, die Helfer in den Partnerschaftsgärten, Imker und viele mehr haben selbst ihre Abschnitte überarbeitet. Rassekaninchen- und Vogelzüchter holten die Tiere ins Winterquartier, reinigten Volieren und Gehege und freuen sich nun mit uns darauf, im kommenden Jahr den Besuchern wieder abwechslungsreiche Stunden zu bieten. Ihnen allen gilt ein besonderes Dankeschön für ihren Einsatz für unseren Gartenschaupark.“