Für Grippeimpfung noch nicht zu spät

Bielefeld. „Für eine Grippeimpfung ist es keineswegs zu spät“, sagt Dr. Peter Schmid, stellvertretender Leiter des städtischen Gesundheitsamtes. Überwiegend handele es sich bei den in Deutschland – bei noch schwacher Grippe-Aktivität – festgestellten Viren um solche, die vom saisonalen Impfstoff erfasst werden. Die diesjährige Grippewelle erreicht Europa von Süden. Als erste Länder haben Bulgarien, Portugal und Spanien einen Anstieg der Erkrankungszahlen gemeldet. Die virologischen Untersuchungen deuten ebenfalls auf vom aktuellen Impfstoff erfasste Virustypen hin. Neben der Impfung erinnert das Gesundheitsamt an weitere Schutzmaßnahmen. Dazu gehören auch bei der Grippe eine gute Handhygiene und das Vermeiden von engen Kontakten zu Erkrankten. Außerdem sollten alle Erkrankten darauf achten, ihre Mitmenschen durch Husten oder Niesen nicht mit Viren zu exponieren, indem sie in den Arm husten oder niesen und nicht in die Hände.