Frische Ideen für ein gutes Klima

KlimawettbewerbDetmold. Was können Kinder für Umwelt- und Klimaschutz tun? Welche Projekte gibt es schon? Welche könnten noch entstehen? Die Bezirksregierung Detmold und die „EnergieAgentur.NRW“ bringen frischen Wind in dieses Thema: mit dem ersten Klima- und Umweltwettbewerb für Schüler aus Ostwestfalen-Lippe der Klassen drei bis sechs.
Gefragt ist alles, was Klima und Umwelt schützt. „Das können ein Windrad, ein Schulgarten oder eine kleine Solaranlage sein“, erklärt Projektbetreuer Werner Zahn von der Bezirksregierung. Aber auch Vorträge, Info-Aktionen oder Projekte zum Energiesparen zählen. Nils Krüger von der „EnergieAgentur.NRW“ ergänzt: „Wichtig ist vor allem, dass Ihr Euch Gedanken um Eure Umwelt und das Klima macht.“ Gefragt seien Ideen. Das zeige schon das Motto: „KinderIdeen – IdeenKinder“.
Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen drei bis sechs. Ziel ist, Interesse an Klima- und Umweltschutz zu wecken. „Wir leben in einer wunderschönen Region“, sagt Regierungsvizepräsident Bernd Wesemeyer. „Ein Schülerwettbewerb bringt das den Kindern ins Bewusstsein. Er weckt auf spielerisch-kreative Art den Wunsch, Tiere, Pflanzen und Landschaft zu bewahren.“ Klimaschutz und Schule zusammen zu bringen sei eine sehr gute Möglichkeit, die junge Generation an dieses zentrale Thema heran zu führen und ihr kreatives Potenzial zu wecken. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW erklärt: „Klima- und Umweltschutz fordern den Einsatz jedes Einzelnen. Je früher sich Kinder dafür interessieren, desto nachhaltiger ist der Lerneffekt.“
Das Engagement für die Umwelt lohnt sich auch ganz kurzfristig. Die kreativsten und überzeugendsten drei Projekte jedes Jahrgangs bekommen tolle Preise im Wert von 200 bis 500 Euro. Erster Preis ist eine Tagesfahrt in den Klimapark Rietberg. Alle Gewinner stellen im Oktober ihre Projekte bei der Bezirksregierung vor. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und Geschäftsführer Lothar Schneider zeichnen sie aus.
Was sonst noch wichtig ist: Die Projekte sollten von Arbeitsgemeinschaften oder ganzen Klassen stammen. Texte, Fotos oder Zeichnungen passen auf höchstens drei DIN A4-Seiten. „Sprecht mit Euren Lehrerinnen und Lehrern darüber. Sie werden Euch helfen!“, sagt Werner Zahn.
Los geht es ab sofort: Kinder aller Grund- und weiterbildenden Schulen sowie Förderschulen in OWL können mitmachen. Zahn: „Ladet Eure Vorschläge bitte auf der Internetseite ‚www.klimawettbewerb-owl.de‘ hoch. Dort erfahrt Ihr weitere Einzelheiten zu dem Wettbewerb.“ Anmeldeschluss ist der 30. Juni.
Der Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bezirksregierung Detmold und der EnergieAgentur.NRW.

 

Foto: Der Veranstalter