Flucht und Vertreibung in der Kamera

Bielefeld (bi). Am Sonntag, 26. Mai, zeigt das Kamera Filmkunsttheater Bielefeld (Feilenstraße 2 – 4) den Kinodokumentarfilm „Flucht. Vertreibung. Neubeginn. Aber das Leben geht weiter“. Es handelt sich um eine Sonderveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft.

In dem bewegenden Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies geht es um den Verlust der Heimat aus dem Blickwinkel persönlich betroffener Frauen. Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein persönliches Zeichen der Annäherung. Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.

Der Film, in Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper und der 81-jährigen Protagonistin Ilse Kaper, beginnt um 17 Uhr.