FH Bielefeld und IHK Ostwestfalen wollen Studierende bei Unternehmensgründungen unterstützen

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Bielefeld. Fachhochschule Bielefeld und IHK Ostwestfalen wollen Studierende bei Unternehmensgründungen unterstützen Ostwestfalen zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Neben ihrer Branchenvielfalt wird die ostwestfälische Wirtschaftsstruktur besonders durch die Vielzahl der erfolgreichen Familienunternehmen geprägt. Die Fachhochschule (FH) Bielefeld und die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) wollen diese erfolgreichen Strukturen langfristig stärken: Mit dem Wintersemester 2014/15 startet am 1. September 2014 eine Kooperation der IHK Ostwestfalen und der Fachhochschule Bielefeld. Die Bielefelder Initiative für Unternehmungsgründungen (BIfU) soll Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen frühzeitig für die berufliche Selbständigkeit sensibilisieren.

Dabei helfen sollen unter anderem Vorträge zu gründungsrelevanten Themen, die IHK-Mitarbeiter dreimal pro Semester in der Fachhochschule halten werden. Außerdem werden monatliche Gründungssprechtage in den Räumen der Fachhochschule angeboten: Gründungsinteressierte können sich direkt vor Ort individuell durch IHK-Mitarbeiter beraten lassen. „Ziele dieser Kooperation sind, das Interesse der Studierenden und Hochschulabsolventen für eine selbständige unternehmerische Tätigkeit zu wecken und sie bei der Entwicklung ihrer Unternehmensidee und der Realisierung ihres Gründungsvorhabens zu unterstützen“, sagte IHK-Präsident Ortwin Goldbeck bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen FH und IHK. „Denn Gründerinnen und Gründer bringen die Wirtschaft voran, indem sie neue Ideen zügig und möglichst erfolgreich in die Tat umsetzen und damit den Boden für mehr Wachstum und Arbeit bereiten.“

FH-Präsidentin Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff ist sich sicher, dass das Angebot gut angenommen wird: „Ich denke, dass in all unseren Fachbereichen ein großes Potenzial an Ideen schlummert, egal ob in den Ingenieurwissenschaften, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, der Gestaltung oder im Sozialwesen. Den Schritt in die Selbständigkeit wagen dennoch nur wenige, weil sie die Risiken und Formalitäten scheuen. Eine strukturierte Gründungsberatung kann den entscheidenden Funken überspringen lassen.“

Bildunterzeile: Zusammenarbeit besiegelt: FH-Präsidentin Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff mit IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff, IHK-Präsident Ortwin Goldbeck und Harald Grefe, stv. IHK-Hauptgeschäftsführer (v.r.) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.