Fairtrade-Stadt – faire Produkte in der Gastronomie

Der Rheda-Wiedenbrücker Emskaffee ist auch ein fair gehandeltes Produkt.

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Seit September 2010 ist Rheda-Wiedenbrück Fairtrade-Stadt. Durch zahlreiche Aktionen ist das Thema fairer Handel seitdem in der Stadt bekannter geworden – Fairtrade also ein Er­folgsrezept. Für Einzelhandel und Gastronomie ist Fairtrade auch ein gutes Marketinginstru­ment.

 Fünf Cafés und Einrichtungen bieten derzeit für Ihre Kunden fair gehandelten Kaffee und Espresso, Tee oder Wein an. Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt wünscht, dass es noch einige mehr werden. Wer das Projekt aktiv unterstützen möchte, sollte sich bei Umwelt­beraterin Dorothee Kohlen, Tel. 963-234 oder E-Mail: umwelt.rheda-wiedenbrueck@gt-net.de melden. Betriebe, die faire Produkte anbieten, könnten bei der Neuauflage des Ein­kaufsführers mit aufgenommen werden.

Fairtrade (fairer Handel) bedeutet, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. In der Produktion sollen internationale Arbeits- und Sozialstandards eingehalten werden.

Foto: Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück