Facettenreich in den Beruf starten

Ausbilder3Gütersloh (gpr). Unterschiedliche Berufswege und vielfältige Aufgaben erwarten die Jugendlichen, die im nächsten Jahr ihre Ausbildung bei der Stadt Gütersloh beginnen oder mit einem Langzeitpraktikum erste Erfahrungen sammeln. Dabei kann man teilweise auch zweigleisig fahren, wie zum Beispiel in der dualen Ausbildung „Bachelor of Laws“, mit einer Ausbildung, die teils im Rathaus und teils in der Fachhochschule Bielefeld stattfindet. 95 junge Menschen werden bei der Stadt Gütersloh erleben, wie facettenreich die Aufgaben als Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger sind.

Dazu zählt die Ausbildung zum gehobenen bautechnischen Dienst genauso so wie die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten oder zum Brandmeisteranwärter. Allein 21 Praktikantinnen absolvieren ihr Anerkennungsjahr für den Beruf der Erzieherin in den städtischen Kitas. 52 Jugendliche machen bei der Stadt Gütersloh ihr Praktikum zur Anerkennung der Fachhochschulreife oder Fachoberschulreife für das Sozial- und Gesundheitswesen oder im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes.

 Damit den zukünftigen Schulabgängern die Entscheidung etwas leichter fällt, hatte die Stadt Gütersloh zu einem Info-Nachmittag eingeladen, an dem alle Interessierten in den Ausbildungsbereich von Verwaltungsfachangestellten und ins duale Studium Bachelor of Laws reinschnuppern konnten.

„Wir haben diesen Info-Tag angeboten, damit sich alle Interessierten selbst einen Eindruck von der Arbeit in der Stadtverwaltung verschaffen können“, sagte Lothar Künkler, Ausbildungsleiter der Stadt Gütersloh. Neben einer Rathausführung und einem kurzen Überblick über die beiden Ausbildungsgänge hatten die Teilnehmer dann selbst die Chance, Fragen zu stellen.

Vom Auswahlverfahren über die Einführungswoche bis hin zur Ausbildungsleitung: Dass die Ausbildung bei der Stadt Hand und Fuß hat, können vor allem diejenigen bestätigen, die gerade eine Ausbildung bei der Stadt Gütersloh machen. Das Klischee vom „Lochen, Heften, Ablegen“ als Ausbildungsinhalt kann man getrost vergessen. Die Ausbildung in der Stadtverwaltung hat neue Strukturen und Inhalte bekommen und stellt sich damit den Herausforderungen an die Stadtverwaltung insgesamt, die Effizienz und Bürgerfreundlichkeit zum Mittelpunkt macht. Dass auch eine Mittelstadt viele kreative Möglichkeiten nutzen kann, um die Ausbildung zu modernisieren, zeigen an der Praxis orientierte Lernplatzkonzepte.

Kein Sprung ins kalte Wasser

Die Auszubildenden der Verwaltung erwartet im Rahmen einer Einführungswoche ein dichtes Programm, das den „Neuen“ die Organisation des Hauses ebenso nahe bringen soll wie die unterschiedlichen Arbeitsbereiche und die Inhalte der Ausbildung. Im Dialog, Plan- und Rollenspielen werden aber auch Themen wie das „Bürgergespräch“, „Achtung und Toleranz“ oder „Kommunikation“ erarbeitet.

Ansprechpartner für weitere Fragen ist Lothar Künkler, Stadtverwaltung Gütersloh, Telefon 05241/82223 oder per E-Mail an Lothar.Kuenkler@gt-net.de.

BU: Kümmern sich um die Auszubildenden in der Stadtverwaltung (v.r.) Lothar Künkler, Ellen Tippkemper und Irina Horte