Erstes Sozialraumbündnis für Kinderschutz in Altenbeken

Neues Netzwerk für den Kinderschutz in Altenbeken (v.l.n.r.) Simon Thams – Bewährungshilfe, Heinrich Vogt – Jugendamt, Wolfgang Dehlinger – Jugendzentrum Altenbeken, Jessica Nolte und Anette Schröder – Jugendamt, Peter Kolhof – Polizei, Stefanie Dreyer – Kita Heiligkreuz, Sigrid Baedke – KitaSt. Helena, Maria Franzsander – Familienzentrum Eggenest, Sabine Grütter – Praxis für Ergotherapie, Hans Hermann Kleinhans – Polizei, Martina Knoke – Pastoralverbund Egge, Brigitte Reuter – Offene Ganztagsschule, Udo Merschmann – Grundschule Altenbeken, Nicole Schmidt – Hauptschule Bad Driburg, Silvia Hasse – Gemeinde Altenbeken. Nicht im Bild: Dagmar Berendes und Hermann Knaup – Hauptschule Altenbeken

Foto: Kreis Paderborn

Kreis Paderborn (krpb). „Das Bundeskinderschutzgesetz ist angekommen“, so der stellvertretende Leiter des Kreisjugendamtes Paderborn, Günther Uhrmeister, am vergangenen Mittwoch, den 12. Juni, in Altenbeken. Dort startete das Kreisjugendamt Paderborn eine neue Offensive zur Sensibilisierung für den Kinderschutz, initiierte die Bildung örtlicher Netzwerke. Unter dem Motto „Sozialraumbündnis für den Kinderschutz“ wollen die Kinderschutzdienste des Kreises Paderborn in den nächsten Wochen und Monaten neue örtliche Mitdenkerinnen und Mitdenker im Kreisgebiet aktivieren.

Auftakt war in Altenbeken, wo Vertretungen von Kindergärten, Jugendzentren, Schulen, Hebammen, Polizei und Ordnungsamt der Gemeinde in dieser Zusammensetzung erstmals die Köpfe zusammensteckten.

Die Vorgaben des Bundeskinderschutzgesetzes zielen darauf ab, das Thema Kindeswohlgefährdung vor Akteuren vor Ort richtig zu kommunizieren, zu vernetzen. „Die örtlichen Präventionsketten tragen dazu bei, schon frühzeitig, auch schon vor der Geburt des Kindes, Warnsignale und Unterstützungsbedarfe zu erkennen, damit kein Kind verloren geht“, erläutert Uhrmeister zur Eröffnung des Altenbekener Forums.

Unter dem Leitsatz „Unterstützung und Hilfen gehen vor Kontrolle und Eingriff“ stellte der Teamleiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes, Heinrich Vogt, das Kreisjugendamt Paderborn vor. Der neue Familienradar des Kreisjugendamtes kam an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Dieser fasst viele örtliche Angebote zusammen, dient als wertvolle Orientierungshilfe gerade für junge Eltern.

Mit neuen Anregungen zur Verbesserung der Kommunikation und der Zusammenarbeit brachten sich auch die Vertreter der Altenbekener Einrichtungen in die Netzwerkarbeit ein.

Interessierte neue Netzwerkteilnehmer können sich bei Heinrich Vogt, Kreisjugendamt Paderborn, unter der 05251 308-516 melden.