Erster Jugendgerichtshilfetag des Jugendamtes Rheda-Wiedenbrück

Fachleute verschiedener Institutionen tauschten sich jetzt im Ratssaal über Möglichkeiten der Kooperation bei der Betreuung straffälliger Jugendlicher aus. Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (pbm). „Es ist wichtig, dass wir Jugendlichen und ihren Familien auch in schweren Situationen beistehen. Ihre Arbeit ist dabei ein zentraler Baustein,“ erklärte Bürgermeister Theo Mettenborg jetzt beim ersten Jugendgerichtshilfetag des Jugendamtes Rheda-Wiedenbrück. Vertreter der Justiz, Polizei sowie der freien und öffentlichen Jugendhilfeträger waren auf Einladung des Fachbereichs Jugend, Bildung und Sport im Rathaus zusammengekommen, um sich auszutauschen, über aktuelle Entwicklungen zu informieren und Kooperationsmöglichkeiten zu entwickeln. Schwerpunktthema waren erweiterte jugendgerichtliche Handlungsmöglichkeiten. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister führte Professor Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen in das Thema „Warnschussarrest – Möglichkeiten und Folgen“ ein. Im Anschluss gab der renommierte Wissenschaftler, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Jugendstrafrecht befasst, auch Tipps zur konkreten Umsetzung vor Ort. Die Fachleute aus Behörden und Verbänden waren sich einig, dass ihre Arbeit von einer gemeinsamen Vernetzung profitiert und dass dies auch den Jugendlichen in schwierigen Situationen zugute kommt. Alle Teilnehmer der Konferenz sprachen sich deshalb für den weiteren Austausch zwischen den Institutionen aus.

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