„Erinnern für die Zukunft“

Herford. Der Kulturpreis Kreis Herford befasst sich mit den Problemen und Chancen unserer zunehmend alternden Gesellschaft. Am Sonntag, dem 15. September, wird das Gewinnerprojekt „Erinnern für die Zukunft – Heimat ist um die Ecke“ des Kölner Künstlers Joachim Knobloch gemeinsam vom Kreis und dem Museum Marta Herford in feierlichem Rahmen präsentiert.

Zur Preisverleihung um 11.30 Uhr auf der Marta Plaza sprechen Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor Marta Herford, und Christian Manz, Landrat des Kreises Herford, sowie der Preisträger Joachim Knobloch. Musikalisch begleitet wird die Feier von den beiden Saxophonisten Axel Senge und Andreas Parnow.

Im Anschluss beginnt direkt am Museum ein Rundgang mit dem Künstler zu den einzelnen Stationen seines Projektes. Auf großen Bannern im öffentlichen Raum sowie an privaten Geländern bildet Knobloch kurze, persönliche Erinnerungssätze ab, die nach einem medialen Aufruf von den Einwohnern des Kreises Herford eingereicht wurden. Mit der Öffentlichmachung dieser individuellen Erinnerungsprozesse will Knobloch ein gemeinschaftliches Erlebnis fördern und den generationsübergreifenden Austausch über persönliche und historische Ereignisse anregen. Bis Sonntag, dem 13. Oktober, wird die Installation im Herforder Stadtgebiet zu sehen sein.

Der Kulturpreis Kreis Herford

Ausgeschrieben vom Amt für Schule, Kultur und Sport des Kreises Herford widmet sich der Kulturpreis Kreis Herford diesmal dem Schwerpunkt Bildende Kunst. Er wird seit 1988 im Zweijahresrhythmus vergeben und stets in Kooperation mit einem regionalen Projektpartner umgesetzt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

 Der Künstler

Joachim Knobloch wurde 1967 in Düsseldorf geboren, studierte bei Joachim Bandau an der Kunstakademie Münster und arbeitet oft mit großen Installationen im öffentlichen Raum.
Weitere Informationen: www.joachim-knobloch.de/aktuell.html