Ehemalige Professoren treffen sich zum zehnten Emeriti-Treffen an der Uni Paderborn

Bleiben ihrer alten Wirkungsstätte verbunden: die Teilnehmer des zehnten Emeriti-Treffen der Uni Paderborn. Foto: Universität Paderborn, Vanessa Dreibrodt

Bleiben ihrer alten Wirkungsstätte verbunden: die Teilnehmer des zehnten Emeriti-Treffen der Uni Paderborn. Foto: Universität Paderborn, Vanessa Dreibrodt

Paderborn. Zum zehnten Mal haben sich 30 ehemalige Professoren der Universität Paderborn am 23. Mai beim Emeriti-Treffen zusammengefunden. Seit 2008 treffen sich die Ehemaligen zweimal im Jahr auf Einladung der Ehemaligenvereinigung der Universität, Alumni Paderborn e. V., um sich über ihre alte Wirkungsstätte zu informieren und untereinander auszutauschen. 

Als erster Vorsitzender von Alumni Paderborn begrüßte Prof. Dr. Peter Freese die Teilnehmer und informierte über aktuelle Projekte. Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch sprach über die Entwicklung der Universität in Zeiten von Wettbewerb und schwieriger Finanzierungslage. Mit Blick auf den Spitzencluster betonte Risch, dass dieser Erfolg nur durch die enge Zusammenarbeit der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe möglich gewesen sei. Über aktuelle Baumaßnahmen auf dem Campus berichtete Uni-Pressesprecher und Alumni-Vorstandsmitglied Tibor Werner Szolnoki.

Prof. Dr. Klaus von Stosch Leiter des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) an der Universität Paderborn gab mit seinem Vortrag „Der Schatz der anderen. Was Christen vom Islam lernen können“ einen Einblick in die beiden Weltreligionen. Es seien die Gemeinsamkeiten, aber insbesondere auch die Unterschiede, die einen Anstoß für wechselseitige Lernprozesse von Christen und Muslime geben und durch die sich beide in ihrem theologischen Denken bereichern könnten, so von Stosch. Ein Thema, dass die Teilnehmer in angeregten Diskussionen am Abend vertieften.