Drachenfest im Klimapark

Drachenfest_Klimapark1Rietberg. „Das wird ein Drachenfest der ganz besonderen Art“, blickt Peter Milsch, Geschäftsführer des Gartenschauparks, auf den kommenden 20. Oktober. Denn: Zur dritten Auflage der beliebten Familienveranstaltung reist „Fangdorn“ an. Ein imposanter Drache, der mit seinen 10 Metern Länge und 3 Metern Höhe in täuschend lebensechter Animation für Staunen sorgen wird. „Nicht nur die Kinder kommen ins Staunen“, verspricht auch Doris Wördekemper, die für die Projektpartner im Klimapark zum Organisationsteam gehört. „Fangdorn“ – der „letzte lebende Drache der Welt“, wie sein Dompteur Guido Peter sagt, ist ein sich ganz natürlich bewegendes kinetisches Kunstobjekt. Er kann laufen, sich blitzschnell drehen, meterlange Flammen speien, Rauch aus Maul und Nüstern blasen, brüllen, schnaufen und knurren. Wenn er mit seinen Flügeln schlägt oder dem Dornenschwanz peitscht, dann entstehen in der Fantasie des Betrachters Bilder wie aus dem Märchen. Wer denkt da nicht an Siegfried, den Drachentöter aus der Nibelungensaga?

„Aber keine Angst, Fangdorn kann auch ganz lieb sein und freundlich augenzwinkernd mit dem Publikum flirten“, so Peter Milsch. „Wir sind sehr froh, dass wir diese Attraktion für unser Fest gewinnen konnten.“ Natürlich sind nicht nur die Auftritte des ungewöhnlichen Gastes aus dem Südharz fester Bestandteil des Programms. „Wir haben erneut ein buntes Bündel aus gewohnt Beliebtem aber auch weiteren Neuerungen geschnürt“, so Milsch weiter.

Drachenfest_Klimapark3Neu ist zum Beispiel die erweiterte Öffnungszeit. „Darin haben wir uns den anderen Veranstaltungen im Park wie Weltspieltag und Familienfest angepasst.“ Los geht es also nicht mehr erst um 14 Uhr sondern schon um 11 Uhr. Sieben Stunden lang wird das Drachenfest den Klimapark so richtig bevölkern. Kinderschminken, Styroporflieger basteln, Vorleserunden der Stadtbibliothek rund um mystische, lustige oder niedliche Drachen und Aktionen mit der Rietberger Künstlergruppe sind nur ein Teil des Angebotes. Eigens angebaut auf den Flächen zwischen den Parkteilen Nord und Mitte unweit der Stennerlandstraße wurden von Parkmeister Helmut Kammermann jede Menge Kürbisse. Die dürfen nun am Veranstaltungstag geerntet werden. Alle Utensilien zum Bemalen oder Ausstechen der Feldfrüchte sind vor Ort vorhanden. Flug- und Zierdrachen basteln gehört zu den weiteren Möglichkeiten für Eltern und Großeltern, mit Kindern einen unterhaltsamen Tag zu verbringen.

Drachenfest_Klimapark2Am Backmobil der RWE können Lollies selbst verziert werden, viele Informationen hält Energieberater Martin Brandis bereit und am großen Lagerfeuer lässt es sich nicht nur gut verweilen, hier dürfen auch Stockbrot und Kartoffeln selbst zubereitet werden. Sowieso ist für das leibliche Wohl wieder gut gesorgt. Die Speisen der Parkgastronomie Rietberg werden von den Projektpartnern ergänzt um Waffeln, Popcorn und frisch zubereitete Reibekuchen. Erneut verpflichtet wurde die große Drachenrutsche nach Art einer Hüpfburg, auf der man herrlich tollen und toben kann. Stadtmaskottchen Rieti trifft auf seinen Drachenfreund und wird die Bewegungsbaustelle des Familienzentrums ausprobieren. Auf dem Klimapark-Gelände macht zudem ein Kunsthandwerkermarkt Station. „Die Veranstaltung kostet keine Extra-Gebühren“, erklärt Peter Milsch. „Dauerkarteninhaber haben freien Zutritt, Tagesgäste zahlen 3,50 Euro Eintritt pro Erwachsenem inclusive eigener Kinder.“


BU1: Erstmals zu Gast ist Feuerdrache „Fangdorn“, der im Laufe des Tages mehrfach im Klimapark seinen Auftritt haben wird.
BU2: Die große Drachenrutsche wird erneut im Klimapark stationiert. Hier können Kinder nach Herzenslust toben, derweil die Eltern sich auf dem Kunsthandwerkermarkt umschauen.
BU3: Kürbisse so weit das Auge reicht – die Feldfrüchte gibt es auch dieses Mal beim mittlerweile dritten Drachenfest in großer Zahl zum Ausstechen oder Bemalen.

Fotos: Stadt Gütersloh