Die Traber drehen im Erlfeld wieder ihre Runden

TraberDrensteinfurt. (KO) Endlich ist es wieder soweit. Der Rennverein Drensteinfurt lädt am Sonntag, 21. August 2016 zum 105. Trabrenntag Jung und Alt in den Sportpark Drensteinfurt ein.

Das weit über die Grenzen bekannte Event verspricht mit über 100 startenden Pferden und 12 Trabrennen spannende Stunden. Um 11 Uhr geht es mit dem Frühschoppen und hoffentlich sommerlichem Wetter los. Um 14 Uhr starten dann die ersten Rennen, weiter geht es im 25-Minutentakt.

Auf die Gewinner der Rennen warten niveauvolle Preise und Ehrenpreise, die einen interessanten Anreiz darstellen. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, Holland und Belgien.

Informationen zum Renntag gibt es auf der Homepage www.rennverein-drensteinfurt.de.

Der 1. Vorsitzende des Rennvereins, Klaus Storck, stellt im OWL-Journal den Verein und die Veranstaltung nachfolgend vor.

Wir über uns
Wir sind ein Trabrennverein, der einmal jährlich seinen Renntag abhält, aktuell in diesem Jahr am 21.August 2016. Wir blicken nunmehr auf eine 105-jährige Geschichte zurück. So feierten wir das 100-jährige Jubiläum im August 2011 mit einer großen, öffentlichen Gala im Sportpart Drensteinfurt mit großer Resonanz.
Bis in die 90-er Jahre hinein hielten wir noch gemischte Veranstaltungen ab, daß heißt Traber und Galopper drehten auf der Rennbahn im Erlfeld ihre Runden. Nunmehr sind es nur noch ausschließlich die Traber, die aus allen Trainingszentralen der Republik anreisen und in den jeweils 12 Rennen antreten. Pferde, Trainer und Fahrer aus Bayern, Berlin, Hamburg und den Niederlanden zählen zu den regelmäßigen Gästen unserer Veranstaltung.
cache_2465858792Pro Meeting gehen rund 120 Pferde an den Start, es werden Rennpreise in Gesamthöhe von ca. 26.000 € ausgeschüttet, ein jeder Sieger erhält dabei mindestens 1.000 €. Das Drensteinfurter Rennmeeting erfreut sich in der Region großer Beliebtheit. So reisen komplette Familien mit ganzen Campingplatzgarnituren an und es gab schon Renntage mit bis zu 20.000 Zuschauern. Die Totalisator-Umsatzmarke schnellte noch im vergangenen Jahr über die 100.000 Eurogrenze. Es gibt Renndistanzen zwischen 1.750 und 2.500 Meter, die Rennen werden teilweise mit einem Startauto, manchmal auch mit einem sogenannten Bänderstart gestartet, falls mehrere Gewinnklassen in einem Rennen antreten. Dann müssen gewinnreichere Pferde mit einer 25-Meter-Zulage ins Rennen gehen. Die 12 Rennen werden mit einem halbstündigen Abstand gestartet und alle Rennen sind auch auf den Bahnmonitoren zu verfolgen.

Es gibt Trabfahren mit dem Sulky und Trabreiten, wo die Pferde unter dem Sattel ins Rennen geschickt werden. Alle diese Rennen sind natürlich auch am Totalisator bewettbar mit den unterschiedlichsten Wettarten. Der Mindesteinsatz beträgt 1,– € und die Gewinne beim Rennverein Drensteinfurt sind mittlerweile spektakulär und bis über die Stewwerter Grenzen hinaus bekannt. Wettneulinge erhalten in einer sogenannten „Wettschule“ erste Anleitungen, wie man ein Wettticket ausfüllt. Abgerundet wird ein Drensteinfurter Renntag mit einem morgendlichen Frühschoppen, einem Hutwettbewerb, Kinderschminken, Verlosung einer Reise und zwei I-pads, gelegentlichen Showeinlagen wie Hunderennen, Kaltblutfußball oder mit der Autogrammstunde eines Prominenten.

cache_2466180062Großen Zuspruch erhält alljährlich auch „Deutschlands Kuchenstand Nr. 1“ mit seinem reichhaltigen und hausgemachten Angebot zu äußerst zivilen Preisen, dessen Erlös einer sozialen Einrichtung zugutekommt. Pferdesportfreunde, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht zum Renntag kommen können, haben neuerdings auch die Möglichkeit, die Rennen in einer der zahlreichen deutschen Wettannahmestellen zu verfolgen und zu bewetten. Dies funktioniert auch per Internet, insofern man sich bei einem der verschiedensten Wettanbieter registriert hat.

Foto: Rennverein Drensteinfurt