Diakonis dankt ehrenamtlichen Seniorenbegleitern

Schöne Unterhaltung: Märchenerzählerin Marianne Vier entführte die geladenen Ehrenamtlichen im Mutterhaus von „diakonis – Stiftung Diakonissenhaus“ in die Welt von 1001 Nacht.

Detmold. Rund 80 ehrenamtliche Helfer zählt die Senioreneinrichtung „diakonis – Stiftung Diakonissenhaus“. Sie besuchen die älteren Menschen, fahren sie spazieren, reichen das Essen, helfen mit bei Festen und pflegen die Außenanlagen. Als Dank lädt „diakonis“ sie jedes Jahr, neben einer Fahrt im Sommer, zu einem guten Essen vor Weihnachten in die eigenen Räumlichkeiten ein. 

Gabi Disse, Leiterin der Senioren- und Behindertenarbeit der Stadt Detmold, und Marion Kettelhake, zurzeit Leiterin des Seniorenbeirates, berichteten zuvor von ihrer Arbeit, während Geschichtenerzählerin Marianne Vier aus Bad Lippspringe zwischen den Gängen für Kurzweil aus der zauberhaften Welt der Märchen sorgte.

„Ab wann ist man eigentlich Seniorin oder Senior?“, fragte Gabi Disse. Denn die heutigen „älteren“ Menschen seien mobil, reisen, lernen Sprachen und sind interessiert an den neuen Medien. Ihr Hauptanliegen sei, so lange wie möglich ihr Leben selbst zu bestimmen. Disse nannte ein paar Zahlen: In Detmold leben rund 75.076 Einwohner, davon sind 20.000 älter als 60, 12.000 älter als 70 und 4.600 älter als 80 Jahre. Die älteste Bewohnerin lebt mit 108 Jahren in Berlebeck.

Ob „Seniorentage“, die bereits seit 30 Jahren in Detmold durchgeführt werden, ob neue Broschüren, die jede Menge Tipps und Hinweise für die Senioren bereithalten –  entscheidend seien laut Disse die Vernetzung der verschiedenen Organisationen in der Seniorenhilfe. So könne zum Beispiel auch auf der Homepage des Seniorenbeirates auf Angebote, wie etwa das Demenz-Café bei diakonis, hingewiesen werden. „Mit diakonis ist bereits eine sehr schöne und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Projektarbeit entstanden“, lobte Disse.

(Bei „diakonis“ werden Schulungen zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter angeboten. Sie dauern jeweils sechs Samstage. Weitere Infos unter Tel.: 05231/762-251).

Foto: Stiftung Diakonissenhaus