Der weltberühmte Trompeter Ludwig Güttler in der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Bielefeld. Mit einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche dürfen wahrscheinlich Pastor Armin Piepenbrink-Rademacher, Pfarrer der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld, und Konzertveranstalter Dr. Löher rechnen, wenn am Sonntag, 18. November 2012, um 18 Uhr Ludwig Güttler seine Trompeten erklingen lässt. Im Rahmen der StadtKirchenarbeit Bielefeld wurde er zusammen mit seinem Organisten Friedrich Kircheis zu diesem Konzert eingeladen. Ludwig Güttler gehört zweifellos zu den berühmtesten und bedeutendsten Trompeten-Virtuosen Europas. Nicht nur als Solist wurde und wird er in den größten Musikzentren gefeiert, auch als Leiter verschiedener Kammerensembles ist er auf den Festivals vertreten.

Der Vorverkauf läuft erwartungsgemäß sehr gut. Weit mehr als 400 Plätze sind bereits vergeben, und die Nachfrage nach Karten hält an. Tickets gibt gibt es weiterhin im Gemeindebüro Altstädter Nicolaikirche, Altstädter Kirchstraße 12, Tel. 0521 122025, in allen Geschäftsstellen der „Neuen Westfälischen“, Tel. 01803 322399, beim Westfalen-Blatt, Oberntorwall 24, Tel. 0521 5299640, sowie in der Touristik-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, Tel. 0521 516999, in allen CTS-Eventim-Ticket-Shops Deutschlands sowie unter der Ticket-Hotline 02522 8339593. Die Nachfrage nach Karten ist bereits sehr groß. Interessenten sollten sich daher bald um Tickets kümmern.

Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommé als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte er als Solo-trompeter dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und von 1969-1980 an die Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule. Er leitet Opernproduktionen und Meisterkurse und ist regelmäßig Juror bei bedeutenden Wettbewerben. Als Solist und Dirigent begeistert Ludwig Güttler im In- und Ausland. Mehr als fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent tätig ist. Sein besonderes Interesse gilt seit den frühen achtziger Jahren der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18. Jahrhunderts. Güttlers Forschungen ist es zu verdanken, dass die Konzertliteratur durch zahlreiche vergessene oder bisher unbekannte Werke dieser Epoche reicher wurde.

Friedrich Kircheis übernahm schon als Schüler seine erste Kantorenstelle. Nach beendetem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig u.a. bei Wolfgang Schetelich, Robert Köbler und Hannes Kästner, war er als Kirchenmusiker und Chordirektor tätig. Seit 1971 ist er Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden, seit dem Wiederaufbau auch an der Frauenkirche, und tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen auf, u.a. von 1975 bis 1982 als Mitglied der Dresdner Kammersolisten. 1972 war er Preisträger beim IV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Seit 1979 ist er ständiger Partner von Ludwig Güttler an der Orgel, sowie bei den Ensembles „Virtuosi Saxoniae“ und „Leipziger Bach-Collegium“ am Cembalo.

Das genaue Programm wird kurzfristig vor dem Konzert durch die Presse bekanntgegeben.

Foto: KulturDirektion Dr. Burkhard Löher GmbH & Co. KG