Clownstunde in der Weberei

Gütersloh (gpr). Ist man schon ein lustiger Clown, wenn man sich eine rote Nase aufsetzt? – Die Teilnehmer der Ferienspiele beantworteten die Frage mit einem klaren „Nein“. Neben einer roten Nase bedarf es noch einer großen Portion Mut, schauspielerisches Talent und viel Vorstellungskraft. Zwei Tage lang machten neun Mädchen und Jungen einen „Ausflug in die Welt des Clowns“.

 „Jetzt seid ihr alle staatlich geprüfte Clowns“, verkündete Kursleiterin Julia Focke -alias Clown Lolli – am Ende des Ferienspielkurses in der Weberei feierlich. Unter Beifall von den Eltern und Großeltern überreichte Clown Lolli jedem der Sieben- bis Zehnjährigen das Clowns-Diplom. Dass sie sich in nur zwei Tagen zu kleinen Künstlern entwickelt haben, das bewiesen die Kinder zuvor mit ihrer selbst inszenierten Clowns-Show: Mit alltäglichen Gegenständen wie einem Besen oder bunten Hüten brachten sie die Zuschauer zum Lachen.

 „Jeder hat die Szene vorgeführt, die er am liebsten spielen wollte“, erzählte die Kursleiterin und Mitbewohnerin der Clownswohnung in Wolfenbüttel, „viele waren total aufgeregt und hatten sogar ein bisschen Lampenfieber.“ Doch das merkte man den jungen Clowns auf der Bühne kaum an – mit aussagekräftiger Mimik und gezielten Bewegungen präsentierten sie ihr schauspielerisches Talent. Natürlich trugen die Mädchen und Jungen auch rote Nasen und hatten etwas Schminke im Gesicht – denn auch das gehört zu jedem richtigen Clown dazu.

Foto: Stadt Gütersloh