Böckstiegel im Herbst

Das Böckstiegel-Museum in Werther 1Werther. Das Wertheraner Böckstiegel-Haus ist ein malerisches Ausflugsziel und entwickelt sich zunehmend zu einem kulturellen und touristischen Anziehungspunkt in der Region. Hier kann man unmittelbar erleben und verstehen, wie ein Künstler sein Elternhaus in ein Kunstwerk verwandelt hat: Er hat nicht nur Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen erschaffen, Böckstiegel hat Glasfenster gestaltet, Mosaike in die Wände eingelassen, Möbel und Holzbalken mit Schnitzereien verziert und bemalt. Das Haus ist ein Gesamtkunstwerk.

Die Kreativkurse im neuen Programm finden in den Sommermonaten direkt vor dem Haus statt. Im Herbst gibt es Radtouren für die ganze Familie, bei denen man, ausgehend vom Museum, die Geschichte und Umgebung des Böckstiegel-Hauses sowie die bäuerliche Herkunft des Künstlers erleben kann.

1889 geboren, studierte Peter August Böckstiegel zunächst an der Kunsthandwerkerschule in Bielefeld und anschließend an der Kunstakademie in Dresden. Die Wintermonate verbrachte der Künstler jedes Jahr in Dresden. In den Sommermonaten aber sind das beschauliche Werther sowie die Menschen und Landschaften seiner westfälischen Heimat die Motive, die ihn bis zu seinem Tod 1951 inspirieren. Seit dem Ableben der Kinder wird das Böckstiegel-Haus, und die darin befindlichen Werke, von der 2008 gegründeten Peter-August-Böckstiegel-Stiftung erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Öffentliche, einstündige Führungen ohne Anmeldung finden jeden Samstag und Sonntag um 15 Uhr statt. Eine Sonderausstellung „Westfälische Expressionisten aus privaten Sammlungen“ im Neuen Atelier ist bis zum 27. Oktober samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr zu besichtigen.