Bethel baut für Menschen mit komplexen Behinderungen

Bielefeld-Bethel. Der Grundstein ist gelegt, und die Bauarbeiten schreiten voran – trotz Schneefalls. Mitten in der Ortschaft Bethel entsteht auf einem ein Hektar großen Grundstück ein neues Wohnheim. Der 3,8 Millionen teure Bau soll im Januar 2014 bezugsfertig sein und Platz für 24 Menschen mit komplexen Behinderungen bieten. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner leben größtenteils noch im Haus Siloah in Bethel. Die bauliche Ausstattung dieses Gebäudes entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen. In ihrem neuen Zuhause können sich die Menschen trotz ihrer Einschränkungen gefahrlos im Gebäude bewegen. Die Architektur erlaubt ihnen ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und Privatheit. Bei der Feierstunde senkten die Bethel-Mitarbeitenden Diakon Hans Jörg Kaiser (2.v.l.), Britta Lohmann, und Prof. Dr. Michael Seidel eine verplombte Kartusche in den Grundstein. Darin eingeschweißt sind unter anderem die beiden Bielefelder Tageszeitungen und ein Segensspruch. Die zukünftige Bewohnerin Liesa Thiele (l.) war Zeugin des Festakts.

Foto: Paul Schulz