Benefiz-Golfturnier der Universität Paderborn hilft Sportlern mit Handicap

(v. l.) Freuen sich über die Spenden der Turnierteilnehmer: Helmut Böhmer, Geschäftsführer Haxterpark im Powergolfer, Prof. Dr. Nikolaus Risch, Präsident der Universität Paderborn und Friederike Ruwisch, Stiftung Studienfonds OWL. Foto: Universität Paderborn/Vanessa Dreibrodt

(v. l.) Freuen sich über die Spenden der Turnierteilnehmer: Helmut Böhmer, Geschäftsführer Haxterpark im Powergolfer, Prof. Dr. Nikolaus Risch, Präsident der Universität Paderborn und Friederike Ruwisch, Stiftung Studienfonds OWL. Foto: Universität Paderborn/Vanessa Dreibrodt

Paderborn. Unter dem Titel golf4charity hat die Universität Paderborn im Juni erstmals ein Benefiz-Golfturnier auf dem Golfplatz Haxterpark veranstaltet. Am Donnerstag, 18. Juli, wurden die Spenden der Benefizveranstaltung von Prof. Dr. Nikolaus Risch, Präsident der Universität Paderborn, an die Stiftung Studienfonds OWL und an das Inklusionsprojekt Haxterpark übergeben. Insgesamt wurden 6.300 Euro gespendet. Die Spende unterstütze zwei hervorragende Projekte, so Risch bei der Übergabe.

Über die Spende in Höhe von 3.600 Euro freut sich Friederike Ruwisch von der Stiftung Studienfonds OWL. Mit dem Geld werde man zwei Stipendien für Studierende an der Universität Paderborn ermöglichen, die aufgrund besonderer Leistungen und vorbildhaftem Engagement ausgezeichnet werden, sagte Ruwisch. Neben der finanziellen Unterstützung gehören auch Workshops, Seminare, Unternehmensbesichtigungen und kulturelle Veranstaltungen im Rahmen einer ideellen Förderung zum Stipendienprogramm. Die vielen Kontaktmöglichkeiten ließen ein großes Netzwerk entstehen und gäben die Möglichkeit die Region Ostwestfalen-Lippe und ihre Vorzüge kennenzulernen, so Ruwisch.

Helmut Böhmer, Geschäftsführer vom Haxterpark, wird die Spenden in Höhe von 2.700 Euro in einen weiteren so genannten Powergolfer investieren. Dabei handelt es sich um eine Art geländegängigen Rollstuhl. Sportler mit Gehbehinderung sind im Powergolfer fest fixiert und können mittels einer automatischen Hebefunktion aufgerichtet werden. Der Haxterpark ist ein universitätsnahes Integrationsprojekt. 18 Menschen mit Behinderung sind in den Bereichen Rasenpflege, Restaurant und Verwaltung beschäftigt. Die Arbeitsplätze sind durch den Betrieb der Sportanlage Haxterpark entstanden. Hier sind Menschen mit und ohne Behinderung in den Sportarten Golf, Bogenschießen und Boule tätig. Das Fahrzeug sei für die drei bisher im Haxterpark vertretenen Sportarten besonders geeignet und eröffne Menschen mit Behinderung weitere Möglichkeiten Sport zu treiben, erklärte Böhmer.

Das Turnier, initiiert durch die Stabsstelle Präsidium Hochschulnetzwerk & Fundraising, fand anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Universität statt und wurde ermöglicht durch Spenden der Spieler und Kooperationspartner des Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn: Boeing, Stratasys, Blue Production und Eisenhuth.