„hörtouren“ entwickelt erste App für das Museum Marta Herford

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Die sehr leicht zu bedienende Multimedia-App von hörtouren liefert in Wort und Bild Hintergrundinformationen aus erster Hand. Das macht sie zu einer hervorragenden Ergänzung zum Ausstellungsbesuch.
Mehr Infos: /; www.hoertouren.de/

Herford. Mit der ersten Marta-App können sich Besucher der Ausstellung „Freundliche Übernahme. Künstler zeigen ihre Sammlung“ von den Künstlern selbst ihre Sammelleidenschaft erklären lassen. Konzipiert und umgesetzt hat die Multimedia-App das Unternehmen hörtouren aus Bielefeld. Die App führt Kunstbetrachter und Kunstsammler im Marta Herford zusammen.
Es ist Teil des Ausstellungskonzeptes, die sieben ausstellenden internationalen Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers vor laufender Kamera über sich und ihre Sammelleidenschaft berichten zu lassen. Aus den authentischen Filmdokumenten hat hörtouren eine aufschlussreiche und sehr leicht zu bedienende Multimedia-App geschaffen. Entstanden ist eine perfekte Ergänzung für den Ausstellungsbesuch – mit Videointerviews, den Viten der Künstler und ausgewählten Exponaten mit Erklärungen für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets.
Die App ist kostenlos, plattformübergreifend mit jedem Browser abrufbar und läuft unter Android, iOS und Windows. Wer sein eigenes Smartphone mitbringt aber keinen Kopfhörer dabei hat, kann preiswerte Kopfhörer im Museumsshop kaufen. In den Ausstellungsräumen besteht ein kostenloser WLAN-Zugang. Für alle, die sich schon jetzt ein eigenes Bild machen wollen: Die Anwendung steht unter www.marta-herford.de/webapp bereit.

Vier Fragen an den hörtouren Mitgründer Uwe Gagelmann
Frage: Als Kreativ-Agentur entwickelt hörtouren unter anderem innovative und zielgruppen-orientierte Museumsführer. Vor welche Herausforderungen hat Sie die Marta-App gestellt?
Antwort: Die Applikation sollte für jeden Ausstellungsbesucher auf dem eigenen Smartphone nutzbar und auf dem heimischen PC abrufbar sein. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Nachhaltigkeit. Die Applikation sollte für weitere Ausstellungen wiederverwertbar sein.
Frage: Welche technischen Lösungen haben Sie gefunden?
Antwort: Wir haben Inhalte und Struktur strikt voneinander getrennt. Das hat den Vorteil, dass Inhalte nur beim ersten Aufruf der App geladen werden. Das verringert die Reaktionszeiten und erhöht die Wartbarkeit. Um lange Ladezeiten für die Videos zu verhindern, haben wir die Applikation auf einem internen Webserver gespiegelt. Kurz:

Jeder Besucher kann ohne umständliche Anmeldeprozedur automatisch auf den Server im Marta Herford gelangen und die App sofort nutzen.
Frage: Wie groß war Ihr Entwicklungsaufwand?
Für die Umsetzung hatten wir zwei Wochen Zeit. Dank unseres Know-hows konnten wir den engen Zeitrahmen auf den Punkt einhalten. Das ging natürlich nur durch ein straffes Projektmanagement. Nach dem Briefing haben wir Mockups erstellt, mit denen wir die Struktur, die Funktionalität und die Anordnungen auf der Benutzeroberfläche definieren und testen konnten. Schließlich haben wir die einzelnen Screens umgesetzt und die App programmiert.
Frage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeit?
Antwort: Unsere App erfährt regen Zuspruch von den Ausstellungsbesuchern. Das freut uns natürlich sehr.

Foto: Marta Herford